| Plaja del
Ingles Hotel Playa del Ingles Strand und Dünen Maspalomas |
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Das Ziel der meisten Touristen, die es auf die Kanarische Insel Gran Canaria zieht, ist Playa del Ingles, im Süden Gran Canarias. Diesen Ort würde es ohne die Touristen nicht geben. Er ist eine reine Hotelstadt mit Wohngebieten für die Angestellten, laut, mit viel Verkehr, unendlich vielen Shopping-Centern, Supermärkten, Restaurants und Discos. Hier tobt das Leben, ruhige Ferien sind nur möglich, wenn man sich im direkt anschließenden Ort Maspalomas in einem der hochklassigen Hotels oder in einer der unzähligen Bungalowanlagen einmietet. Hier herrscht die absolute Ruhe. Neben Spanisch ist Deutsch und Englisch die vorherrschende Sprache.(TOP)
Wir hatten uns in der Bungalow Anlage Parque Paraiso II eingemietet, am Plaza de Telde, unweit des shopping centers Kasbah. Die deutschsprechende Rezeption pries uns einen ruhigen Bungalow am anderen Ende der Anlage an. Wir konnten es kaum glauben, dass es so etwas hier geben sollte. Und tatsächlich, wir bekamen so gut wie nichts mit vom Creativ-Hotel Buenaventura, einem riesigen Klotz für die Fun und Spaß Teens und Twens, die mit stundenlanger Animation über Lautsprecher bei Laune gehalten wurden, auch nicht von der zweimal die Woche stattfinden Nacht-Animation, die um 23:00 Uhr begann.
Der Verkehrslärm von der hinter dem Haus liegenden Straßenkreuzung war auch Nachts erträglich. Nach einer Woche hatten wir uns auch an die Tatsache gewöhnt, das die Kreuzung der Treffpunkt aller Fußgänger in Richtung Kasbah war, in der auch einige Discos untergebracht sind. So gegen vier Uhr morgens zogen meist die fußballschlachtrufenden Deutschen und so gegen fünf die Volkslieder grölenden Engländer aus den Kneipen und Discos zur besagten Kreuzung und verteilten sich dann langsam auf die umliegenden Hotels. Danach war dann nur wieder der leicht von den Lieferfahrzeugen anschwellende Verkehrslärm zu hören.
Die Bungalowanlage an sich war recht schön, wenn man davon absieht, immer mitten durch den Poolbereich zu müssen, wollte man die Anlage verlassen oder einfach nur ins Restaurant. Apropos Restaurant. Gutes und abwechslungsreiches Essen in Buffetform, insgesamt sehr sauberer Eindruck, wie auch die gesamte Anlage. (TOP)
Früh morgens gehört der Ort den Schnapsleichen, hauptsächlich junge Leute aus dem vereinigten Königreich, die auf draußen stehenden Tischen und Bänken oder Mauern ihren Rausch ausschlafen. Sie werden geweckt vom Lieferverkehr, der die unendlich vielen Supermärkte beliefert. Gegen 10:00 ziehen die Menschenkarawanen aus den Hotels in Richtung Strand, ab 16:00 Uhr die gleichen Karawanen vom Strand wieder in die Hotels; dazwischen ist der Ort fast menschenleer.
Zum Abendessen ziehen die Menschen nun wieder aus den Hotels in die endlos vielen Restaurants und shopping center; hier seien nur die Kasbah, Metro, Cita oder Yumbo genannt. Danach füllen sich die endlos vielen Vergnügungsetablissements. Ab 3:00 Uhr Morgens geht's dann schwankenderweise zurück in die Hotels. Tagein, tagaus, im Sommer, im Winter, immer.
Nicht unerwähnt lassen möchte ich jedoch die Standpromenade, die man am Beginn des Strandes von Playa del Ingles über ungefähr 90 Treppenstufen erreichen kann und die sich ziemlich lang Richtung San Augustin erstreckt. Man kann hier abends herrlich flanieren bei einer schönen Aussicht auf die Dünen von Maspalomas bis hinüber nach San Augustin. (TOP)
Im Gegensatz zu dem einen Steinwurf entfernten Nachbarort ist Maspalomas ein ruhiger, abgeschiedener Ort zum Schlafen und Ausruhen. Hier ist absolut nichts los. Eine Bungalowanlage reiht sich an die nächste. In einem kleinen Einkaufszentrum, dem Faro 2, kann man seinen täglichen Bedarf decken. (TOP)
Ab 10:00 Uhr morgens strömen die Menschen mit Kind und Kegel aus ihren Hotels Richtung
Strand. Sie
verteilen sich hier sehr schnell in den schier endlosen
akkurat ausgerichteten Reihen, immer bestehend aus zwei Liegen, ein Sonnenschirm, zwei
Liegen, ..... . Je später man kommt, umso weiter muss man an den Dünen auf der einen
Seite und am Wasser auf der anderen den Strand hinauf laufen. Bei Ebbe ist er sehr breit,
bei Flut reicht das Wasser fast bis an die Liegen heran.
Wer sich nicht am Massengrillen beteiligen will, braucht nur ein paar Schritte in die
Dünen zu laufen
und er findet dort mit Sicherheit ein
einsames Plätzchen. Aber Achtung: Je höher die Sonnen steigt, umso heißer, bis zur
Unerträglichkeit heiß, wird der Sand. (TOP)
Die Insel bietet unzählige Ausflugsziele, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Alle gängigen Reiseführer bieten ausführliche Hinweise mit mehr oder weniger detailierten Beschreibungen. Ich möchte daher nur meine eigenen Eindrücke wiedergeben ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Es schien reizvoll zu sein, die Insel einmal zu umrunden. Doch wie so oft im Leben muss man manche Dinge eben nur einmal machen.
Die Umrundung nahmen wir nach dem Frühstück mit dem Leihwagen von Playa del Ingles aus in Angriff. Schnell ging es auf der vierspurigen Autobahn Richtung Mogán voran, bis uns ein Riesenstau nach knapp 10 Km vor der Ortschaft von Arguineguín (brauche ich an dieser Stelle Gott sei Dank nicht aussprechen) stoppte. Hier endet die Autobahn und es herrschte das reinste Chaos. Nach einer dreiviertel Stunde kamen wir aus dem Nadelöhr heraus und es ging nun über eine sehr kurvenreiche, aber auch sehr schöne Strecke am Meer entlang, die teilweise in die Felsen gehauen war, durch Puerto Rico hindurch bis Puerto de Mogán. Der Ort hat zwar einen schönen Hafen, war sonst aber nur staubig, voller Baustellen und überfüllt mit Touristen, die auf ihren Busrundreisen hier Halt machen.
Auf der Straßenkarte sah der Weg nach Norden Richtung Agaete ganz harmlos aus. Tatsächlich führt die Straße in die Kanarische Bergwelt hinein. Bis Mogán geht es durch Bananen- und Auberginenplantagen hindurch, in eine Schlucht hinein. Die kurvenreiche Strecke ist sehr reizvoll. Hinter Mogán folgt die oft in Felsen hineingehauene Straße den Abhängen der Berge und Täler. Ständig schlängelt sich die Straße in endlosen Kurven rechts, links, einen Berg hinauf, dahinter wieder in schier endlosen Kurven hinunter, um gleich wieder den nächsten Berg zu umkurven. Bis auf ein paar jugendliche Rennfahrer in ihren schrottreifen Kisten, die uns halsbrecherisch überholten, fuhren wir alleine in dieser unwirtlichen Bergwelt. Irgendwann war es zu spät zum Umkehren und wir mussten weiter, in der Hoffnung hinter der nächsten Kurve, dem nächsten Berg würde eine gerade Straße hinunter zum Meer führen. Doch es folgte nur der nächste Anstieg auf den nächsten Berg.
Orte wie La Aldea de San Nicolás, Albereon scheint das Touristikzeitalter noch nicht erreicht zu haben. Hier spielt sich noch das typische Canarische Leben ab: Arm, ja, ärmlicher, als man es hier erwarten würde. Man fühlt sich um viele Jahrzenhnte in der Zeit zurück versetzt. Nur in San Nicolás hat die Neuzeit begonnen, was durch flächendeckende Gewächshäuser aus Plastikplanen dokumentiert wird. Nur schnell weiter. Der erste Lichtblick nach der Felsentour eröffnet sich hinter Alberon, am Mirador de Balcón. Hier oben bietet sich ein atemberaubender Ausblick auf die Felsenküste Richtung Norden bis Puerto de las Nieves. Dort gibt es Fährverbindungen nach Teneriffa. Und wenn man Glück hat, kann man bei klarem Wetter die Nachbarinsel, mit dem alles bestimmenden gut 3800m hohen Tejde sehen.
Nach 60 Km und 2 Stunden von Puerto de Mogán aus erreichten wir Agaete. Normalerweise hätten wir nun in die Schlucht Barranco de Agaete hineinfahren müssen, einer der landschaftlich schönsten Canons in dieser Gegend. Doch wir sehnten uns nur noch nach einer geraden Straße und suchten unser Heil Richtung Las Palmas. Hinter Santa Maria, nach gut 100 Km und vierstündiger Kurvenfahrt fiel uns ein Stein vom Herzen, auf einer fast geraden Autobahn, die an der rauen Nordküste Gran Canarias Las Palmas, die Haupstadt, vor Augen zu haben. (TOP)
Die Tour mitten durch die Insel würden wir jederzeit wieder machen. Um die interessantesten Sehenswürdigkeiten nicht zu verpassen empfehle ich die Lektüre eines der gängigen Reiseführer. Mein Bericht beschränkt sich einfach nur auf meine Eindrücke.
Von Playa del Ingles bieten sich zwei Möglichkeiten an, die Tour zu beginnen. Entweder kann man auf der GC520 Richtung Fataga bzw. San Bartolome direkt nach Norden gleich in die Berge fahren. Wir wollten auf dieser Straße zurückkommen, weil wir uns eine schöne Aussicht auf Playa del Ingles, das Meer und die Dünen versprachen. Also nahmen wir zunächst die Autobahn bis Las Palmas und noch ein Stück weiter bis zum Abzweig nach Arucas. Eine Alternative wäre auch gewesen, die Autobahn in der Gegend von Telde zu verlassen. Auch von hier aus gelangt man über schöne Strecken und an einigen Sehenswürdigkeiten vorbei in Inselinnere. Unser erstes Ziel war jedoch Arucas, besser gesagt der Montana de Arucas, ein 400m hoher Berg.
Wir hatten nicht mit dichten Wolken und Nieselregen gerechnet, denn in Playa del Ingles schien die Sonne ohne eine einzige Wolke am Himmel. Deshalb habe ich auch keine Fotos gemacht, denn der eigentlich fantastische Ausblick hielt sich in Grenzen. (TOP)
Arucas selbst ist eine kleine, alte verwinkelte Stadt, beherrscht von einer großen
Kirche, die deutschen Kirchen ähnlich sieht. Sie machte von außen einen alten,
verwitterten schmuddeligen Eindruck auf uns.
Da sie geschlossen war, fuhren wir weiter ins Inselinnere, über Firgas nach Teror. Firgas ?
Kommt bekannt vor? Firgas ist sozusagen der Trinkwasserlieferant der
Kanaren. Darüber hinaus gibt es nichts weiter interessantes. Der Weg nach Teror ist
dafür umso schöner. Die Straßen sind zwar auch sehr kurvenreich, aber im Gegensatz zum
südlichen und westlichen Gebirge grünt und blüht die subtropische und farbenfrohe
Vegetation. Fast jeder Ort, durch den wir kamen, war mit mediterranen Blumen an den
Straßenrändern geschmückt und viele Palmen spielten mit ihren Wedeln im leichten Wind.
Im Gegensatz zu den verwahrlosten Orten im Süden und Westen der Insel spürt man hier
eine Lebensfreude und möchte am liebsten aussteigen und jeden Ort zu Fuß erkunden.
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Je weiter wir zum Inselmittelpunkt vorstießen, umso lichter wurden die Wolken, bis wir
sie ganz hinter uns gelassen hatten. Über Straßen mit 12-17 prozentiger Steigung und
gleich viel Gefälle erreichten wir Teror.
Eine kleine schmucke Stadt, die von der Basilika Nuestra Señora del Pino beherrscht wird. Wenn
man Glück hat, kann man sogar eine Hochzeit miterleben. Festlich, teilweise in
Trachten gekleidete Spanier laden zum verweilen und zuschauen ein. Um die Basilika
herum stehen alte, schön anzusehende Häuser im Stil der Kolonialzeit errichtet,
natürlich nicht ohne ausreichend Andenkenläden und Bodegas. Am Wochenende laden in der
Regel keine Touristenbusse Massen von Menschen ab und so kann man genüsslich in den engen
Gassen umherschlendern und auf dem Markt durch die Stände stöbern.
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In einem vulkanischen Einsturzkrater, den man erreicht, wenn man von Las Palmas oder Telde Richtung Santa Brigida fährt, und den man unüblicherweise von oben erreicht, lebt Senor Agustin und bewirtschaftet einige Felder. Wer fit ist, kann in ca. 30 Minuten einen rutschigen Pfad zu ihm hinunter steigen. Wer will, kann den Krater auch zu Fuß umrunden. Wir haben auf beides verzichtet, weil der Krater nicht auf unserer Tour lag.
Uns führte es in einer wunderschönen Berglandschaft mit Terrassen an den Hängen
hinauf auf das ca. 1000m hoch gelegene Vega de San Mateo. Dieser Ort ist bekannt wegen
seines sonntäglichen Vieh- und Gemüsemarktes. Da wir Samstags reisten, konnten wir uns
nur an den herrlichen Blumenrabatten an den Straßenrändern erfreuen. Wir nahmen jetzt
Kurs auf den Gipfel Gran Canarias, dem Cruz de Tejeda. Hierbei handelt es sich um eine
Christusfigur aus Stein, um die ein kleiner Parkplatz gebaut ist. Gleich nebenan liegt
eine Gaststätte. Das alles befindet sich in 1520 m Höhe.
Bei gutem Wetter hat man einen phantastischen Ausblick auf
den Monolithen Roque Nublo (ca. 1800m) und den heiligen Berg der Guanchen, der Ureinwohner
Gran Canarias, Roque Bentaiga (ca. 1400m). Auch der Teide auf Teneriffa und die Insel
selbst ist gut zu erkennen.
Allerdings muss man Glück haben mit dem Wetter. Oft ist der Gipfel in Wolken oder in
Nebel verhüllt bei sehr niedrigen Temperaturen; auch wenn zur gleichen Zeit in Maspalomas
32 Grad Celsius im Schatten bei strahlend blauem Himmel herrschen. Nicht zuletzt, aber das
merkt man oft schon in Maspalomas, könnte Scirocco sein. Hierbei handelt es sich um einen
heißen Wüstenwind, der vom Afrikanischen Festland rötlichen Sand durch die Atmosphäre
bläst. Der Wind an sich ist nicht das Problem, sondern ein dichter, roter Sandnebel, der
auch schon einmal den Flugbetrieb in Gando beeinträchtigen kann.
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Folgt man vom Cruz der Tejeda die Straße Richtung Süden, ändert sich die Landschaft schlagartig. Man fährt nun durch ein Gebirge, das der Schriftsteller und Philosoph Miguel de Uramuno das Gewitter aus Stein genannt hat, leicht vergleichbar dem Grand Canon in den USA. Hier wachsen nur noch Kakteen, oder es stehen vertrocknete Gräser an den Straßen. Kein Grün, nur hier und da mal ein paar vertrocknete Blumen. Über das hübsche Städtchen San Bartolomé und Fataga mit idyllischen kleinen Gassen, wo weiter unten findige Spanier Touristen auf Kamele setzten, um mit ihnen erst durch Obstplantagen und später durch die karge Berglandschaft zu reiten, erreicht man nach endlosen Kurven Anstiegen und Gefällestrecken irgendwann, wenn man schon längst aufgeben will, die kleine Ebene um Plaja del Ingles und Maspoalomas. Es bietet sich ein wunderschöner Anblick auf die Orte, die Dünen und das tief blaue Meer. Vergessen haben die Straßenbauer allerdings an den schönsten Aussichtspunkten Fotografierplätze einzurichten. So bleibt als Fahrer auf dem schmalen kurvenreichen Abstieg aus den Bergen immer nur ein kurzer, flüchtiger Blick auf das schöne Panorama. (TOP)
Nepp gibt es grundsätzlich und überall. Die Konkurenz ist hart und sie schläft nicht. Wenn Sie als gutgläubiger Tourist an das gute im Menschen glauben, zahlen Sie auf Gran Canaria drauf. Lassen sie sich nicht von den "armen" schwarzen fetten Frauen anquatschen oder gar festhalten. Sie werden garantiert ausgenommen und beschi... . Nehmen Sie sich auch vor den jungen dynamischen und braungebrannten jungen Leuten in Acht, die Ihnen etwas schenken wollen; egal was es ist, sie zahlen im Endeffekt drauf. Zu verschenken hat hier niemand was.
Wollen Sie ein Schnäppchen machen, ist diese Insel das falsche Pflaster. Vermeintliche Markenartikel sind immer Plagiate, und wenn nicht, dann sind sie teurer als woanders auf dieser Welt. Es bleibt höchstens zu schauen, wo das gesuchte Produkt billiger ist, als das, was sie gerade in der Hand halten. Gehen Sie ruhig ein Geschäft weiter, da kann das gleiche billige Super-Sonderangebot von T-Shirt schon mal statt 49,95 EUR nur noch 11,95 EUR kosten. Wenn Sie Glück haben, ist es sogar nicht viel teurer als in jeder deutschen Großstadt. Lassen Sie sich nicht in Elektronik-Läden hineinziehen, in denen Sie sowieso nichts kaufen wollen. In der Regel kaufen Sie zu überteuerten Preisen Auslaufmodelle, die, im Hotel ausgepackt, oft nicht funktionieren. Und dann versuchen Sie dem Verkäufer mal was von Garantie zu erzählen. (TOP)
Wir waren bisher zwei mal in Playa del Ingles. Einmal im Mai, da hat die Sonne jeden Tag geschienen bei tagsüber knapp 28 Grad Ceslius. Das letzte Mal waren wir im Juli hier, da hat die Sonne auch jeden Tag geschienen, bei 32 Grand Celsius.
Im Norden der Insel kann das Wetter allerdings ganz anders sein. Hier regnet es öfter und es ist auch nicht ganz so warm. Für Ausflüge in die Berge empfehle ich eine warme Jacke, auch wenn Sie bei 32 Grand im Schatten losfahren.(TOP)
Es gibt keine. Hoffnung für die kleinen und großen Bedürfnisse waren an den Hauptstraßen stehende Hinweisschilder auf Parkplätze mit Toiletten, die wir oft nicht fanden. Und wenn wir doch mal Glück hatten, waren die Toiletten abgeschlossen. Den Schlüssel erhielt man dann an einem Kiosk, wo man aber zuerst für horrendes Geld etwas kaufen musste.
Am einfachsten ist es, sich ein Touristen-Restaurant zu suchen, eine Pause bei einem gekühlten Getränk einzulegen und dort seinen Geschäften nachzugehen. (TOP)
Die Verkehrsdichte war auch im Juli nicht sehr hoch. In den Innenstädten herrscht allerdings das gleiche Chaos wie auch bei uns. In Acht nehmen muss man sich nur vor den "jungen Wilden" in ihren alten klapprigen, aber getunten und tiefergelegten Opel Corsa oder Ford Fiesta. (TOP)
Will man offen fahren, sollte man sein Haupt bedecken; die Sonne ist sehr kräftig, schließlich ist es nicht mehr weit bis zum Äquator. Sonst ist eine Klimaanlage immer nützlich. Wir hatten für drei Tage einen Ford Focus. Die Anmietung tätigt man am günstigsten noch zu Hause in Deutschland aus dem Katalog (1-2-Fly oder LTU etc.). Mietet man vor Ort, zahlt man fast das Doppelte. Wenn ich noch mal in die Berge will, werde ich in keinem Fall einen Automatikwagen anmieten. So schön wie das nicht schalten müssen war, so ätzend unkomfortabel vierhielt die Automatik bei den vielen Anstiegen. (TOP)