| Die Lage Kallithea Hotel Kallithea Mare Palce |
Ausflüge Rhodos-Stadt Faliraki, Lindos |
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Rhodos liegt im östlichen Mittelmeer am Rande der südlichen Ägäis direkt vor dem türkischen Festland, das in ca. 20 KM Entfernung oft sehr gut zu sehen war. Rhodos wird auch gerne als die Sonneninsel bezeichnet. Das bedeutet auch, dass es im Hochsommer unerträglich heiß sein kann; aber das trifft ja nahezu für alle Mittelmeerländer zu. Der Tourismus spielt sich im Wesentlichen zwischen Korfu Stadt und den Orten Kallithea und Faliraki ab, ja, auch Lindos rechne ich mit hinzu, denn die Ausflugstouristen werden massenweise dort hinbefördert. Außerhalb dieser Touristenzentren findet man noch das typische Griechische Leben.
Die Insel liegt aber auch im türkischen Erdbebengebiet. Man muss schon mal damit rechnen, dass die Gläser im Schrank klirren und die Bilder nicht mehr so ganz gerade hängen, wenn man heimkommt oder morgens aufwacht. Aber im Gegensatz zu den Türken, haben die Griechen ihre Häuser erdbebensicher gebaut; glaube ich. (TOP)
Nun, es ist ja schon eine Weile vergangen, als wir im Oktober 1999 im
Hotel Kalithea Mare Palace unseren
Urlaub verbrachten. Und ich habe auch die einschlägigen Hotelbewertungen der jüngsten Vergangenheit gelesen.
Vielleicht hat sich ja doch noch Vieles zum Guten geändert. Wir hätten uns
damals beinah den Urlaub vermiesen lassen.
Die Anlage war im Katalog mit 186 Zimmern und 4 Sternen ausgeschrieben. Die geringe Anzahl der Zimmer war
u.a. ausschlaggebend für unsere Buchung. Tatsächlich jedoch gehörten zwischenzeitlich weitere 100 Zimmer in
Bungalows dazu, die unserer Meinung eher dem 3 Sterne Standard entsprachen und
die zur Ferienzeit auch fast alle belegt waren.
Die gesamte Hotel-Infrastuktur war unserer Meinung nach auf die 186 Zimmer des Haupthauses ausgelegt.
Um die Liegen im Poolbereich gab es regelgerechte Schlachten. Erst morgens um
Sieben, wo die (meist deutschen) Liegenreservierer unterwegs waren, dann noch
einmal um Neun, weil das Hotelpersonal die Handtücher auf einen Haufen
geschmissen hatten.
Da es keine versetzten Essenzeiten und auch keine Tischreservierungen gab, aber dafür viel zu wenig
Tische und Stühle und auch regelmäßig zu wenig Frühstücksgeschirr, gestalteten sich Frühstück und
Abendessen zu einem Chaos ohnegleichen. Nun, und das Essen war weder
Griechisch noch Englisch, auch nicht Deutsch, aber wie üblich in Griechenland
nicht sehr warm und oft ungewürzt. Einzig das Bedienungspersonal war sehr
freundlich, was man in diesem Chaos eigentlich nicht erwartet hätte.
Anfang Oktober wurde der Minimarkt nicht mehr beliefert - das Hotel schloß Ende Oktober.
Die immer knapper werdenden Getränke und Lebensmittel wurden im gleichen Verhältnis jeden zweiten Tag teurer.
Allerdings hatten wir einen ähnlichen Effekt auch schon mal auf Korfu.
Wir Hotelgäste waren aber auf den Minimarkt angewiesen, denn das Hotel lag ca. 1 Km vom nächsten Supermarkt am
Ortsrand von Kallithea entfernt. Der eine Kilometer
wäre nicht so schlimm gewesen, aber vom Hotel aus gab es keinen Fußweg, nein, teilweise noch nicht mal
einen Seitenstreifen an der viel befahrenen Küstenstraße, auf den man sich vor den heranbrausenden Lastwagen
und Bussen hätte retten können. Trotzdem haben wir manchmal unser Leben riskiert auf dem Weg
in den Ort.
Unterhalb des Hotels, direkt am Meer, miefte eine Kläranlage vor sich hin.
Naja, und unsere drei Kinder, damals zwischen 12 und 15 trugen auch nicht gerade zum Gelingen des Urlaubs bei, weil für die Teens absolut nichts geboten wurde und sie keinerlei Ambitionen in Richtung kaputte alte Bauwerke und Steinwüsten, (O-Ton der Kids) alte griechische Kultur und Vergangenheit zeigten.
Einzig der kleine Strand, die herrliche Sonne, die angenehm warmen Temperaturen, das milde Klima, und die phantastische Aussicht auf das tiefblaue Meer und die Thermen von Kallithea hielten uns bei Laune.
Wie oft wünschten wir uns in einem der Hotels zu wohnen, die wir auf dem Weg nach Kalithea sahen. Aber, wie gesagt, das kann heute alles ganz anders sein. (TOP)
Hinter den trutzigen Stadtmauern pulsiert das Leben, beinah wie in einem orientalischen Bazar. Doch man konnte meist unbehelligt durch die Geschäfte in den teilweise herrlich engen Gassen bummeln oder sich in einem der vielen Straßencafes niederlassen und das bunte Treiben beobachten.
Auch der Kultur kann gefrönt werden im Großmeisterpalast, dem Regierungssitz des Kreuzritterstaates, und der steilen kopfsteinbeflasterten Straße mit den geschichtsträchtigen Häusern. Etwas außerhalb, im Bereich der Neustadt, stehen auf einem Berg Reste der Akropolis. Auch der Panoramablick, auf die Stadt und die Küsten von Rhodos und dem türkischen Festland mit dem sagenhaft blauen Meer, ist schon sehenswert. Unterhalb der Akropolis sind noch ein Odeon und ein restauriertes Altgriechisches Stadion zu bewundern. Hier gab es sogar stille Örtchen!
Wohnt man in den Touristenorten Kallithea oder Faliraki lässt sich Rhodos Stadt leicht mit den Linienbussen für wenig Geld erreichen. Je näher die Haltestellen allerdings an Rhodos Stadt liegen, umso voller sind die Busse. Will man Abends wieder zurück, stehen lange Schlangen an den Bushaltestellen. Man sollte sich dann doch überlegen, für nur wenig Geld mehr (damals) ein Taxi für die Rückfahrt zu nehmen. (TOP)
Um diese phantastische Schönheit Lindos zu erhalten, sind im Ort und auf den Berg hinauf nur Esel
als Transportmittel erlaubt - oder die eigenen Füße. Dass die Hauptwege durch den kleinen Ort zur Festung
von Touristenläden gesäumt sind, versteht sich von selbst. In langen Schlangen schieben sich Busladungen
von Touristen durch die engen Gassen. Auf den Berg hinauf wollen dann doch nicht mehr so viele, denn auf
einem Esel ist nicht jedermanns Sache und zu Fuß muss man schon etwas Kondition haben, besonders wenn
einem die heiße Sonne auf den Pelz brennt.
Doch auch für die untenbleibenden ist gesorgt. Am Naturstrand lässt sich herrlich ausruhen, vielleicht
sogar ein kühles Bad genießen. Oder man setzt sich in eine der Tavernen, deren Außenbereich oft mit
Dächern aus Weinblättern eine kühle Alternative bieten. (TOP)
In Kamiros soll noch heute der Grundriß des vor 3000 Jahren schon bewohnten Ortes klar erkennbar sein.
Monolithos war der südlichste Wachpunkt der Kreuzritter, deren Festungen an der gesamten Küste in jeweiliger Sichtweite errichtet wurden. Die Insel Symi ist eine malerische kleine, Rhodos vorgelagerte Insel, unter anderem auch mit einem herrlichen Rückblick auf Rhodos.
Um es kurz zu machen, es war immer das gleiche: Warmes, mediterranes Klima, 7 Tage blauer Himmel, Sonne, selten mal eine Wolke, in der 1. Oktoberwoche tags/nachts 28/19 Grad, in der 2. Oktoberwoche 24/15 Grad, kaum Wind, Wasser 23-24 Grad. Einfach traumhaft. (TOP)