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New York City Drei Tage in New York Orientierung in Manhattan |
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Lower Manhattan & Brooklyn Stadterkundung Lower Manhattan Lower Manhattan bis Roosevelt Island |
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Transportation Metro, Bus, Taxi, Limousine, Zu Fuß |
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Die Orientierung in Manhattan ist einfach. Es gibt 12 Avenues, sie alle verlaufen in Nord-Süd-Richtung. Die 1st Avenue liegt im Osten, die 12th Avenue im Westen Manhattans. Zwischen der 3rd und der 5th Avenue, liegen die Lexington- Park- und Madison Avenues. Dann gibt es noch den Broadway, der von der Südspitze bis zur Nordspitze Manhattans seinen eigenen Weg sucht, und dabei einige Avenues schneidet.
Die Querstraßen, also die Ost-West Straßen, haben Nummern. Die beginnen im Süden mit der 1st Street, an der 34th Street liegt das Empire State Building, an der 42nd Street der Times Square, an der 59th Street beginnt der Central Park, der bis zur 110th Street reicht. Hier beginnt Harlem.
Südlich der 1st Street liegt der Bereich Manhattans, der zuerst besiedelt wurde. Vielleicht haben die Straßen deshalb noch richtige Namen. Die bekannteste Straße ist wohl die Wall Street, Sitz der New Yorker Börse.
Die Orientierung mit der Metro ist ebenfalls einfach. Alle Linien fahren entweder Uptown, also nach Norden Richtung Central Park oder Downtown, also zur Südspitze Manhattans. (TOP)
zu laufen. Der Eingang ist um die Ecke auf der 5th Street. Innen drin wurden wir um viele Ecken herum
in den Keller geleitet, um uns, wiederum um viele Ecken herum, in die Schlange zum Kartenkauf anzustellen.
Irgendwann passierten wir die obligatorische Fotografierschleuse. Das ist in den USA bei allen Sehenswürdigkeiten
üblich. Man stellt sich vor ein Poster mit dem Empire State Building und wird mit seinen Lieben
abgelichtet. Beim Verlassen des Gebäudes kann man dann das Foto für teures Geld kaufen.
Nach dem Kartenkauf wurden wir wieder nach oben dirigiert, um uns bei den Aufzügen anzustellen, die in die 80 Etage fahren. Von dort schleuste uns das Personal zu den Aufzügen, die dann endlich in die 86.Etage fahren, in der sich die Aussichtsplattform befindet.
Jetzt braucht man nur noch klares Wetter und man bekommt für 11$ einen sagenhaften Ausblick in alle Himmelsrichtungen. Wir hatten Glück mit dem Wetter und eine Sicht von ca. 25 Meilen,
was ungefähr 40 Km entspricht. - Diese Angabe stand auf einer Informationstafel im Kassenbereich-.
Nach dem wir den Boden wieder erreicht hatten, liefen wir ein Stück die 34th Straße zurück bis zum Kaufhaus Macy's. Hier gibt es die etwas feineren Sachen zu kaufen und davon sehr viel. Nur die Toiletten, die Restrooms, die entsprachen nicht gerade diesem feinen Haus. Wie schon üblich muss man pfadfinderische Fähigkeiten zum Auffinden der Örtchen unter Beweis stellen.
Von Macy's aus ließen wir uns auf dem Broadway nach Norden bis zur 42nd Straße treiben, suchten die Haltestelle der Buslinie M42 nach Osten, um bis zur
5th Avenue zu fahren. Die 5th Avenue liefen wir hinauf bis zur 59 Straße, wo der
Central Park
beginnt. Auf der Edeleinkaufsmeile der New Yorker gibt es viel zu sehen,
wie z.B. Elizabeth Arden, Gucci, Verdace, das Rockefeller Center, der Trump Tower, und Tiffany's.
Dort, wo es einem am besten gefällt, sollte man sich in ein Straßencafe setzen und das Treiben beobachten.
An der Ecke 5th Ave./59th Straße ist das Plaza
zu bewundern, das Hotel, das den Deutschen eher vom Film Kevin allein zu Haus
bekannt ist. Tatsächlich steigen hier Leute ab, die man von Funk, Film und Fernsehen kennt.
Man taucht förmlich in eine andere Welt, schlägt man den Weg ein in den Central Park. Nach wenigen Metern ebbt der Straßenlärm ab und Jogger, Radfahrer, Skater und auf den vielen Bänken ruhesuchende Menschen bestimmen das Bild in der Parklandschaft mit Wasser zwitschernden Vögeln und zutraulich heranhoppelnden Squirrels, die in Amerika lebenden Verwandten unserer Eichhörnchen. Wir ließen uns auf einen dieser Bänke nieder und beobachteten die vorbeiziehenden New Yorker. Unsere Füße dankten es uns. Doch sie mussten uns noch weitertragen bis ins Hotel.
Wir beendeten den Besichtigungstag damit, dass wir in Richtung 7th Ave. liefen, an der Carnegie Hall vorbei und uns dann den Weg suchten zur Metrostation am Columbus Square. (TOP)
Kommt man aus der Metrostation heraus, hat man zwei Möglichkeiten. Wir wählten die
kostenlose Fähre nach Staten Island, die gleich gegenüber alle halbe Stunde ablegt. Nur
Sonntag vormittags fährt sie jede Stunde. Weil wir gerade noch an diesem Sonntag morgen
das Heck der ablegenden Fähre sahen, unternahmen wir einen kleinen Spaziergang in den
neben der Fährstation liegenden Battery Park. Hier muss man auch durch, will man zum
Fähranleger zur kostenpflichtigen Fähre nach Ellis Island, um dort die
Freiheitsstatue hautnah zu besichtigen. Es empfiehlt sich dort wegen der langen
Warteschlangen sehr früh zu erscheinen.
Wir warteten an der Uferpromenade auf die nächste Staten Island Fähre
und wurden solange mit einer herrlichen Aussicht auf die Freiheitsstatue und
vorbeiziehenden Luxuslinern belohnt. Von der Staten Island Fähre bot sich uns ein beeindruckendes Panorama auf Manhattan und die Freiheitsstatue, an der wir relativ nah vorbeifuhren. Auch bei diesem Ausflug ist es wichtig gute Sichtverhältnisse zu haben. Für die Rückfahrt brauchten wir die
Fähre nicht zu verlassen und kamen so zweimal in den Genuss des unbeschreiblich schönen
Panoramas in der Vormittagssonne. Es hat sich gelohnt.
Nachdem wir Manhattan wieder unter unseren Füßen hatten nahmen wir die Metro und fuhren eine Station nach Norden bis Rector Street. Die Metrostation des World Trade Center ist bekanntlicherweise geschlossen. Der Weg von Rector Street zu dem Platz auf dem die beiden Tower gestanden haben ist nur kurz. Je näher wir der riesigen, von einem Metallgitterzaum umschlossenen Baustelle kamen, beschlich uns ein merkwürdiges Gefühl, als wir immer mehr Zerstörungen an nicht mehr bewohnten Häusern sahen und an leeren verstaubten Geschäften und Restaurants vorbeikamen.
Große Tafeln, die am Drahtzaum befestigt sind, zeigen den Platz vor und direkt nach dem 11. September. Hier sind auch die Namen derer verewigt, die den Horror nicht überlebt haben. Es wäre aber nicht Amerika, wenn es nicht trotzdem, oder gerade deshalb, die fliegenden Händler gäbe, die entsprechende Souvenirs feilboten. Es waren aber nicht viele.
Wir liefen um die Baustelle herum und suchten nach der Metrostation der Linie 2, um zur
ersten Station nach Brooklyn hinüberzufahren, um das schon so oft fotografierte
Manhattan Panorama mit der Brooklyn Bridge anzuschauen.
Clarke Street stiegen wir aus und liefen in Richtung Brooklyn Bridge. Weil ich
leichtsinnigerweise meinen Stadtplan vergessen hatte, kamen wir zu weit rechts ab und
landeten unterhalb der Manhattanbridge. Die Straßen waren schlecht, die Häuser verfallen.
Wir mussten viele lange Umwege gehen, weil viele Baustellen verhinderten, dass wir auf dem
direkten Weg zur Brooklyn Bridge kamen, um endlich, aber mit müden Füßen das
Panorama auf uns einwirken ließen. Es war sehr heiß an diesem Tag und die Sonne stach. Nur
mühsam kamen wir von der Bank wieder hoch, auf der wir uns niedergelassen hatten.
Deshalb verzichteten wir auf den eigentlich geplanten Spaziergang über die Brücke zurück
nach Manhattan.
(TOP)
Vor der Börse, die wir uns viel größer vorgestellt hatten, begannen Polizisten Barrieren von einem Laster abzuladen und aufzustellen, bewacht von anderen Polizisten mit dem Gewehr im Anschlag. Wir verdrückten uns von diesem unbehaglich werdenden Ort und suchten die nächste U-Bahn Station um Richtung Washington Square zu fahren.
Mit der Linie 5 fuhren wir zu weit, mit der Line 4 fuhren wir wieder zurück, doch die hielt auch nicht an der gewünschten Station und so kam es, dass wir einen kleinen Fußmarsch durch Soho bis zum Washington Square machten mussten. Zu allem Überfluss war dann auch noch der Triumphbogen mit Bauplanen eingehüllt, weil er gerade renoviert wurde.
Wir liefen die hier beginnende 5th Avenue ein Stück hinauf, um mit dem Bus bis zur
Central Union Station an der 42th Straße zu fahren. An der 34th Straße legten wir eine
Zwischenstation ein, um ein Stück hinüber bis zum Flat Iron Building Ecke 5th Ave. und Broadway zu laufen. Bei der Betrachtung des Gebäudes kann ich schon verstehen, dass die New Yorker nach der Errichtung dieses Hauses bei Sturm sehen wollten, wie es umkippt. Aber es steht heute noch.
Nach der Besichtigung der Grand Central Union Station nahmen wir den Bus M42 auf der 42th Street, um bis zur 1st Street zu fahren, dort steht das UNO-Gebäude.
Mit dem Bus M15 setzten wir die Fahrt in nördlicher Richtung fort bis zur 60th Street. An der Brückenauffahrt der Queensboro Bridge nach Queens/Long Island befindet sich eine Seilbahnstation, die einen schwebend für 4 US$ nach Roosevelt Island und wieder zurück bringt. Von der Insel mitten East River bot sich uns eine recht schöne Aussicht auf Manhattan.
Auf dem Rückweg folgten wir der 59th Straße Richtung Westen bis zu Bloomingdales, neben dem schon erwähnten Macy's ein weiteres riesiges Kaufhaus. - Die Toiletten sind in der 8.Etage - an den Aufzügen vorbei irgendwo hinter verwinkelten Fluren, aber sehr sauber .- Von der 60th/Lexington Ave. sind wir dann mit der Metro Linie 4 zurück zum Times Square gefahren, um wieder ins Hotel zu gelangen.(TOP)
Abends schieben sich Ströme von Touristen über die von den bunten flackernden
Leuchtreklamen tagerhell erleuchteten Bürgersteige, zwischen den auf den
Straßen tobenden Verkehr hindurch. Was ist es, was einen so auf diesem Platz treibt und
die Menschen in einen anscheinend sinnlosen und energieverschwendenden Bann zieht.
Sind es die aktuellen Nachrichten, die als Leuchtband endlos ins Nichts jagen oder die
neuesten Börsenkurse, die in Viererketten mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten an Häuserwänden entlang tickern. Sind es die überteuerten Souvenirläden, die mit Kitsch und Tand die Touristen anlocken ? Oder sind es die fliegenden Händler, die auch ein Stück des
Big Apple abbeißen wollen und allen möglichen und unmöglich Tand feilbieten, oder sind es
die Straßenmusikanten oder die HipHoptänzer, die für ein paar Dollar ihre Künste anbieten. Nein, alles zusammen bildet ein Flair einer brodelnden Weltstadt, dass sich auf diesem
Platz zu konzentrieren scheint. Natürlich ist die New Yorker Polizei hier mit einem
Pavillon vertreten, genauso, wie man an jeder Ecke Eintrittskarten für Musicals, die
am Broadway aufgeführt werden, erstehen kann.
Wir kauften uns einen 7 Tage Metropass für 21 US$ bequem in der Metrostation am Automaten
per Kreditkarte. Den Magnetstreifen der Metrocard zieht man an den Metroeingängen durch
einen Kartenleser und schwupp ist man drin. Damit hatten wir in ganz New York freie Fahrt mit U-Bahn und Bus.
Eine Einzelfahrt kostet 2 US$ und dafür bekommt man einen Token, einen kleinen Chip,
mit dem man das Drehkreuz entsperren kann.
Fährt man nicht gerade hinauf in den Stadtteil Bronx oder tief nach Haarlem hinein, ist die Benutzung der Metro bis in die Nacht hinein recht gefahrlos, oft sogar sehr unterhaltsam. Da kann es schon mal vorkommen, dass ein Prediger hinzusteigt. Diesen Leuten hört scheinbar kein Mensch zu, wenn sie sich in die Mitte eines Waggons stellen und ihre Anliegen vortragen. Manche gehen auch durch den Zug beim Predigen. Oft schimpfen sie scheinbar oder machen die um sie herum stehenden Leute richtig an - aber sie sind harmlos. An irgendeiner Haltestelle sind sie dann so schnell verschwunden, wie sie gekommen sind. (TOP)
Mittags isst der Amerikaner den Burger mit Pommes auf der Faust zurück auf dem Weg ins Büro. Man bekommt natürlich in den Coffee Shops das gleiche wie morgens.
Der Normalamerikaner ißt abends zu Hause, was auch immer, oder er geht sich einen Burger mit Pommes holen oder in den Coffee Shop, um das gleiche zu essen, wie morgens. Der besserverdienende Amerikaner geht im Anzug in Nobelrestaurants, wo es das Menü ab 50 US$ gibt und bekommt dort die Burger mit Pommes am Tisch mit weißer Tischdecke serviert. Statt Coke oder Pepsi trinkt er natürlich Wein. (TOP)