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Allgemeines Einleitung Hotelverzeichnis Internetadressen |
Boston Über Boston Stadtrundfahrt Sonstiges |
Montreal Über Montreal Stadtrundgang Sonstiges |
Toronto Über Toronto CN-Tower Sonstiges |
Niagara Falls Niagara Falls Die Wasserfälle |
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Eine Rundreise durch den Nordosten der USA und Kanada unternimmt man üblicherweise während des
Indian Summer im Oktober.
Doch auch im August/September ist es ganz reizvoll, weil es dann nicht mehr
ganz so heiß wie im Hochsommer, aber noch nicht so kalt ist, wie im Herbst.
Die ausgearbeitete Tour sollte uns dazu dienen, erste Eindrücke
verschiedener Städte und Landschaften zu sammeln. Deshalb planten wir nur jeweils kurze Besuche und
Besichtigungen und als Reisewege die Interstates ein, die uns schnell von Ort zur Ort brachten, aber ungeeignet
sind, Land und Leute kennenzulernen. (TOP)
Zu Beginn der Planung für die Rundreise hatte ich keine Idee, wo ich Hotelangebote im Internet finden sollte. Auch war mir zu Beginn meiner Planungen nicht klar, ob wir auf nicht reservierte Übernachtungen, oder doch lieber auf reservierte Hotels vertrauen sollten. Am Ende der Internet-Recherche stand ich vor einem brauchbaren und unbrauchbaren Wust von Informationen über Hotels.
Auch nach der Reise bin ich der Ansicht, dass Hotels in Städten, die man besichtigen möchte, oder Hotels in touristischen Ballungsgebieten vorab und rechtzeitig reserviert werden müssen. Kommt es für unterwegs nur auf eine Übernachtung an, findet man an fast jeder Ausfahrt einer Interstate Hinweisschilder über Lodging, also der Autobahn nahe liegende Hotels/Motels, die gängigen Ketten angeschlossen sind, wie z.B. Best Western, Holiday Inn, Hampton Inn, Motel 8, Motel 6 und viele andere mehr. Hier findet jeder etwas nach seinem Geschmack.
Dort wo es machbar war, setzten wir auf die Best Western Hotels mit eingeschlossenem kontinentalen Frühstück und freies Parken (beides ist nicht unbedingt üblich) und machten überwiegend gute Erfahrungen. Im Nachhinein waren wir froh über das continental breakfast: Verschiedene Bagels, Muffins, Croissants, Frischkäse, Marmelade, Kaffee, Orangensaft. Wer amerikanisches (warmes) Frühstück bevorzugt, sollte das nur in 5 Sterne Hotels einnehmen, weil es woanders ungenießbar und nur scheinbar billiger ist; zumindest im Nordosten der USA. Achtung: Werbung mit "All you can eat 4,99$ only" ist wörtlich zu nehmen: Hier müssen Kaffee und Orangensaft teuer extra bezahlt werden. Erfahrung ist auch: Für wenig Geld bekommt man miserables Essen, für gutes Geld besseres Essen.
In der folgenden Tabelle habe ich die Unterkünfte unserer Wahl aufgeführt. In der Spalte Kosten ist der Zimmerpreis für eine Nacht ohne Steuern angegeben in Landeswährung. Die jeweils hinzuzurechnende lokale Steuer muss addiert werden. Sehr selten sind Hotels im Reisekatalog wesentlich günstiger, als eine Buchung über das Internet - Ausnahme das Hotel in Washington. Dass gerade dieses Hotel das schlechteste war, könnte auch Zufall sein. Von einer generellen Buchung von Hotels aus einem Katalog rate ich ab, weil es wesentlich teurer, die Beschreibungen nichtssagend und die Beratung im Reisebüro i.d.R. schlecht ist. Einige Internetseiten beschäftigen sich mit Hotelbewertungen. Diese Bewertungen muss man kritisch lesen, denn ein und das selbe Hotel kann schon mal zwischen sehr empfehlenswert und nie wieder beurteilt sein, je nach Sichtweise der Gäste. (TOP)
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Es genügt ein Suchbergriff in irgend einer Suchmaschine und man erhält Tausende von Einträgen. In diesem Abschnitt stelle ich eine Auswahl von Links zur Verfügung, mit denen ich meine Planungen ausgeführt habe, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, vielleicht gibt es auch noch bessere und schönere Seiten. Natürlich, und das gilt für alle meine Seiten, lehne ich jede Verantwortung auf Inhalte, Meinungen oder Darstellungen der aufgeführten fremden Seiten ab.
Das Besondere an Boston ist das faszinierende Nebeneinander von
traditionsreichen, aus dem frühen 19. Jahrhundert errichteten Bauwerken, moderneren, aus den Gründertagen der Wolkenkratzer
Anfang des 20. Jahrhunderts sowie ultramodernen glasvertäfelten Hochhäusern.
Auf dem Freedom Trail, dem Freiheitsweg,
der, gekennzeichnet durch eine rote Markierung auf dem Fußweg, vom großen Public Park
aus durch Downtown, die Innenstadt, an historischen Bauwerken vorbei bis zum Hafengebiet und
weiter nach Bunker Hill führt, lässt sich die Innenstadt sehr gut zu Fuß erkunden.
Im an Downtown grenzenden geschlossenen Wohnviertel Beacon Hill fühlt man sich zurückversetzt ins 19. Jahrhundert, wenn die vielen an den Straßen parkenden Autos nicht wären. Man muss auch über eine gute Kondition verfügen, denn, wie der Name schon sagt, es geht auf steilen Straßen auf und ab. Zu Beginn der Besiedlung Bostons war Beacon Hill von Schwarzen bewohnt, die im 19. Jahrhundert von gut betuchten Weißen verdrängt wurden. Dieser Reichtum spiegelt sich heute noch vereinzelt in einigen Häusern wider.
Eine schöne Mischung aus gut erhaltenen und modernen Häusern gibt es entlang der Boylston Street zu bewundern. Empfehlenswert ist es auch in das bunte Treiben im angrenzenden Viertel Back Bay, besonders auf der Beacon Street, einzutauchen.
Für tiefergehende Informationen, und deren gibt es sehr viele, empfehle ich jeden gängigen Reiseführer. (TOP)
Um von der Stadt einen Eindruck von Oben zu bekommen, lohnt es sich im Prudential Tower mit dem Aufzug in die 52. Etage zu fahren. Leider war die Aussichtsebene durch eine private Veranstaltung geschlossen und wir nahmen im Restaurant platz, das sich in der 50 Etage befindet. Vor den großen Glasfenstern stehen wie im Restaurant halt üblich von vielen Leuten besetzte Tische. Trotzdem hat man einen schönen Blick auf Boston. (TOP)
Wie der Name Montréal schon vermuten lässt, ist die Amtssprache französisch, genauso wie auch Wegweiser und Straßennamen. Doch bevor man den Mund aufmacht wird man allerorts gefragt: "English? French?" und man wird mit aller Selbstverständlichkeit dieser Welt in der gewünschten Sprache bedient. Der typische Montréaler ist Weltmensch und spricht beide Sprachen.
Ein Ausflug auf den Hausberg Montréals, den ca. 230m hohen Mont Royal, ist zu empfehlen. Besonders bei gutem Wetter und klarer Sicht kann man weit über Montreal hinaus den hier schon ziemlich breiten St. Lorenzstrom verfolgen und das Häusermeer und Straßenwirrwarr auf sich wirken lassen. Naturfreunde können den Berg mit kleinen Wanderungen erkunden.
Shoppingfans kommen vor allem im unterirdisch angelegten Shopping Center Montréals, der Ville Souterraine, auf ihre Kosten. 30 Tunnel- und Passagenkilometer erstreckt sich das Einkaufsparadies auf U-Bahn-Ebene. Zu erreichen ist der Bereich z.B. an der Metrostation Mc Gill oder Peel der Metrolinie 1. (TOP)
In den Sommermonaten ist
auf der Esplanade, einem Grüngürtel zwischen Hafen und Häusern viel los. Auf
der Straße der Einwanderer, dem Boulevard
Saint-Laurent tauchten wir wieder ein in die alten Straßen mit den meist schön
gepflegten alten Häusern. Irgendwo auf der Rue St.-Paul
Im Aufzug fuhr ein Fahrstuhlführer als Arzt
verkleidet mit, der während der rasanten Fahrt unablässig die technischen
Daten des Towers zum Besten gab. Auf der Aussichtsplattform erwartete uns eine atemberaubende Aussicht auf
Toronto und den Ontariosee. Ganz mutige und
schwindelfreie können sich in 330 m Höhe auf einen Glasboden stellen und am
Tower bis auf die Straße hinabschauen. (TOP)
Die Fälle haben den Niagara Fluss im Laufe der Jahrtausende in
eine Schlucht eingegraben, an deren kanadischem Ufer im Bereich der Fälle eine typisch
amerikanische Touristenindustrie entstanden ist. Der Normalamerikaner gibt sich mit dem
Naturschauspiel der Wasserfälle alleine nicht zufrieden. Da müssen es schon
Vergnügungsparks wie z.B. Marineland oder wie dem Entertainment District
mit phantastischen
Attraktionen sein und Hotels, die als Blickfang eher den Horror-Pappmacheebauten in
Disneyworld ähneln und riesige Spielhallen, in den man vor lauter Computermusikgedudel sein
eigenes Wort nicht versteht.Für die Besserverdiener werden fünf Sterne Hotels in der jetzt nicht mehr bewaldeten Landschaft im Stile New Yorker Wolkenratzer aus dem Boden gestampft, die jedem Zimmer einen phantastischen Blick auf den Fluss im Oberlauf, die Fälle und die dahinterliegende Schlucht gewährleisten.
Der überall zu hörende stolze, aber auch wahre Ausspruch der Kanadier, "die schöneren Fälle liegen auf der Kanadischen Seite" wird dem Tourismus um jeden Preis geopfert und die noch verbliebene Landschaft auf der kanadischen Seite zubetoniert.
Oben angekommen erwartete uns ein atemberaubender
Ausblick auf die Amerikanischen und Kanadischen Fälle. Am westlichen Horizont konnte
man den Eriesee, den Quell jenes Flusses, erahnen und aus der Ferne schlängelte sich der
tiefblaue Fluss, vor Niagara Falls noch einmal breiter werdend, in der Entfernung
scheinbar träge
auf uns zu, bevor er mit kleinen weißen Gischtkronen verziert aufgeregt auf die beiden Kanten zu
brauste, um endlich mit stetigem und lautem Donnern in die Tiefe zu stürzen.
Endlos, ständig nacheilende Fluten folgten den bereits hinabgefallenen Wassermassen, um teilweise wieder als in kleine Tropfen zerlegte
Gischtwolken aufzusteigen, bis über die Kante hinweg aufstiebend, um dem ruhigen Fluss weit
vor der Wasserkante nachzutrauern und zu beobachten, wohin die Reise 50 Meter tiefer geht.
Die Schlucht des Niagara entschwindet dem Blick des Betrachters in einigen hundert Metern
Entfernung gen Osten und lässt nur vermuten, dass nach vielen Windungen das
wieder ruhiger fließende Wasser den Weg in den in der Ferne erkennbaren Ontariosee findet.Die Niagara Fälle sind ein einzigartiges Naturschauspiel. Das herabfallende Wasser zieht einen in einen Bann, von dem man sich nur schwer trennen kann. Ich kann nun nachvollziehen, warum Menschen diesem Wasserfall derart verfallen waren und sich in Fässern die Fälle hinunter stürzen mussten.
Selbstverständlich kann sich der normale Tourist auf ungefährlichere Art und Weise den Fällen nähern. Die nicht so nasse Variante ist die schon erwähnte, vom Skylon Tower aus, oder die, je nach Windrichtung etwas feuchtere von der Fußgängerpromenade direkt am Fluss, und an der Kante der Fälle. Mit einem guten Wasserschutz versehen kann man auch mit dem Schiff Maid of the Mist, das bis an die Fälle heranfährt den unteren Teil des Niagara besichtigen. Auch gibt es Möglichkeiten hinter den fallenden Wassermassen entlang zu gehen.
Der Besuch der Amerikanischen Seite scheint eher weniger attraktiv, weil man von dort nur den Fluss bis zur Wasserkante beobachten kann. (TOP)
Leider machte uns der Regen an diesem Tag einen Strich durch die
Besichtigungs-Rechnung, so dass wir Vieles nur aus der trockenen Sicherheit des Sightseeing
Busses betrachten konnten.Sehenswert ist sicherlich auch das nordwestlich Washingtons, etwas außerhalb am Potomac River gelegene Georgetown, dass sogar älter als Washington ist, mit den seit 1950 unter Denkmalsschutz gestellten teilweise liebevoll restaurierten Häusern der Gründerzeit. Die historischen Geschäftsnamen an den Häusern, die heute ganz andere Etablissements, wie gemütliche Restaurants, Boutiquen und Kneipen beherbergen, zeugen von früherem Wohlstand und dürfen heute bei Renovierungen nicht verändert werden. (TOP)
Nach dem wir die letzten 300m rennend zurückgelegt hatten, erreichten wir gerade noch die trockene Rettung. Keine Sekunde zu früh, denn jetzt setzte wolkenbruchartiger Regen ein.
Die Tour führte zuerst in den Nordwesten Washingtons bis zur National Cathedral. Wäre bestimmt schön hier auszusteigen
und sie zu besichtigen, doch es goss immer noch in Strömen.
Ein Erlebnis der besonderen Art erwartete uns in der Massachussetts Avenue, die auf beiden
Seiten mit den Botschaften dieser Erde gesäumt ist. Die amerikanischen Tourguides reden ja
schon schnell und unablässig, doch stellte unserer wohl den Schnellsprechrekord
auf, um beim langsamen hinunterrollen auf der Avenue alle Botschaften, auf der
rechten Seite und auf der linken Seite mit Namen zu nennen. Nochmals Gratulation an den Guide,
auch wenn er diese Seiten bestimmt nie lesen wird.
Die Fahrt führte weiter durch Georgetown, am Arlington Friedhof vorbei und anschließend auf
die Independence Avenue, um auf der Südseite von The Mall Richtung Capitol zu fahren. Der
Regen hatte jetzt etwas nachgelassen. Wir stiegen am Nat'l Air & Space
Museum aus, in das wir
uns später wegen wieder einsetzenden Regens retten mussten, um in The Mall hinüberzugehen.
Man hat von hier einen wunderschönen Blick auf das Capitol. Nur wir hatten ihn nicht. Denn
an diesem Abend fand hier die Kick Off Veranstaltung der National Football League
statt. Eine große Freilichtbühne verdeckte den Blick auf das Capitol und
riesige Bildschirmwände, auf denen am Abend das Spiel der Washingtoner Mannschaft live
übertragen werden sollte, verdeckten den Rest.
Nach dem Besuch des besagten Museums, setzten wir die Rundfahrt weiter fort, nicht zuletzt weil es wieder zu regnen begann. Der monumentale Bahnhof, die Union Station, passierten wir noch und wollten dann noch beim FBI vorbeischauen. Nein, wir fanden das Gebäude nicht, weil wir wieder nass wurden und jetzt keine Lust mehr hatten es zu suchen. Das ist eben der Nachteil einer terminlich eng begrenzten Rundreise, denn am nächsten Tag sollte es wieder weiter gehen. (TOP)
Wichtig ist, dass man dem Taxifahrer einen Zettel mit der genauen Adresse und dem Hotelnamen in die Hand drückt. Man sollte sein Ziel auch auswendig lernen, damit man Taxifahrern, die nicht lesen können, genaue Anweisungen geben kann. Taxifahrer scheinen der untersten Kaste in New York anzugehören, viele sprechen noch nicht einmal englisch.
Ein Erlebnis der besonderen Art leisteten wir uns bei der Abreise. Auf diesem Wege möchte ich mich noch einmal bei der Rezeption unseres Hotels bedanken, die uns eine günstige Limousine - nicht viel teurer als die unbequeme, fürchterliche Taxifahrt - besorgte. Der distinguierte Chauffeur öffnete uns die Türen zum Einsteigen, quälte sich mit unseren Koffern ab, steuerte das Luxusgefährt vorsichtig durch das New Yorker Verkehrschaos und ließ uns, wenn auch ein wenig übertrieben, am First Class Schalter des Flughafens wieder heraus. Wir lümmelten uns auf den breiten und bequemen Ledersitzen, schlürften den inklusiv enthaltenen Whiskey leer und konnten uns den Musiksender und die Klimaanlage individuell einstellen; nur telefonieren wollten wir diesmal noch nicht. (TOP)
Deshalb kann das Wetter Ende August/Anfang September nur als Momentaufnahme betrachtet werden:
Boston: 28-32 Grad, sonnig, Nachts Gewitter
Montreal: 26 Grad, vormittags Regen, danach trocken, stark bewölkt
Toronto: 26 Grad, sonnig, die Nacht zuvor Gewitter
Niagara: 26 Grad, sonnig, die Nacht zuvor Gewitter
Eriesee: 24 Grad, sonnig
Cincinnati: 24-26 Grad, Schwül, 4 Tage Regen
Washington: 26 Grad, Schwül, vormittags Regen, danach trocken, stark bewölkt
New York: Sonnig, morgens 21 Grad, tagsüber 26-28 Grad
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Wir hatten einen Wagen der Kategorie Full Size. Das Auto hatte einen großen Kofferraum, und der Spritverbrauch war mit 8,5 l/100 Km recht sparsam - schließlich hatte der Motor 6 Zylinder und ich weiß nicht wieviel 100 PS.
Eine neue Einnahmequelle erschleichen sich die Mietwagenfirmen neuerdings mit dem Verfahren, das Auto mit oder ohne Benzin zu vermieten. Wir übernahmen das Auto mit vollem Tankinhalt - das war im Mietvertrag mit drin - und konnten ihn sozusagen leer wieder abgeben. In Wirklichkeit war der Tank noch halb voll, so genau kann man den Wagen gar nicht leer fahren. Der nächste Mieter zahlt dann natürlich den kompletten Tankinhalt. (TOP)