| Die
Lage
Allgemein Acharavi Hotel Beis Beach Der Strand |
Der Norden
Korfus Der Norden Korfus Die Bucht von Roda Roda/Acharavi Sidari, Afionas Palaiokastritsa, Lakones |
Die Stadt
Korfu Korfu Stadt Mäuseinsel Einkaufen |
|
Essen und Trinken Essen und Trinken Gyros Eis Frappee |
Sonstiges Sonstiges Mückenplage Wetter, Toiletten Verkehr | Bildgalerie Bildergalerie |
Korfu, griechisch Kérkyra, ist die nördlichste der griechischen Ionischen Inseln. Sie
erstreckt sich in Nord-Süd Richtung. Der nördliche Teil liegt Abanien gegenüber, der
südliche Teil Griechenland. Schöne Reisebeschreibungen erhält man u.a. unter
www.corfu.de und natürlich in den gängigen gebundenen
Reiseführern.
Nüchtern betrachtet, stellen professionell angefertigte Reisebeschreibungen
selbstverständlich eine Grundlage dar, um einen ersten Eindruck über Land und Leute zu
erhalten. Eigene, selbstgemachte Erfahrungen von Otto-Normal-Touristen hingegen, ergänzen
doch die Reisebeschreibungen um mehr persönliches, aber natürlich auch um subjektive
Eindrücke; doch auch das gehört m.E. auch dazu, sich über Land und Leute zu
informieren.
Nur wer die Straßen und die einheimischen Taxifahrer Korfus kennt, kann sich ausmalen, wie wir nachts um drei Uhr, nach unserer Ankunft am Flughafen von Kérkyra, mit vier erwachsenen Personen, einem halbwüchsigen, fünf Rücksäcken im Taxi, einem älteren 190er Mercedes Benz, sowie fünf Koffern im Kofferraum, die knapp 40 Km nach Acharavi an der Nordküste überstanden haben.
Den Ahnungslosen wünsche ich tagsüber bei Sonnenschein und guter Fernsicht eine gemütliche Fahrt mit dem Bus. Während der sich auf dem steilen Anstieg der ganz gut ausgebauten Passstraße ins nördliche Kalkgebirge auf fast 900 m hochschraubt, genießt man phantastische Ausblicke Richtung Korfu-Stadt und seine Bucht, und auf der anderen Seite einen ebenso atemberaubenden Ausblick Richtung Nordküste, wenn er sich auf den schmalen kurvenreichen Straßen sich wieder hinabwindet. (TOP)
Auch Nachts um vier Uhr war die Rezeption des Hotels Beis Beach in Acharavi besetzt, so dass wir schell unsere Zimmer beziehen konnten. Nur das Notwendigste wurde ausgepackt, Frühstück sollte es bis zehn Uhr geben. Das bekommen allerdings nur jene, welche die Nacht im Zimmer von den Moskitos oder Stechmücken gepeinigt, überlebt haben. Unsere drei Kinder hatten nach 5 Stunden Schlaf ca. 36 Stiche aufzuweisen, meine Frau 5 alleine auf der Stirn und 3 am Fuß (das schaute beim Schlaf unter der Decke hervor), auf meinem linken Arm verzeichnete ich 16 Einstiche. Mühelos konnte man am nächsten Tag die Neuankömmlinge von denen, die schon länger vor Ort waren, unterscheiden.
Für abendliche Spaziergänge empfehle ich lange Hosen, hochgeschlossene langärmlige Oberbekleidung, Hände in den Taschen, Moskitonetz über den Kopf. Oder, alle sichtbaren Körperteile mit Autan einschmieren, auch die Fingerspitzen. Warum die Griechen von den Mücken nicht gestochen werden, weiß ich nicht. (TOP)
"Kalimera, gutten mogen, big family, geht gutt ?", begrüßte uns jeden
Morgen der schon etwas ältere, freundliche Korfiote, wenn wir mit unseren 2-3 Kindern
(einer schlief manchmal länger) beim Frühstück auftauchten. Wie sich im Verlaufe des
Urlaubs herausstellte, war das Hotel mit das Beste, was wir an der Nordküste gesehen
haben. Gute griechische, abwechslungsreiche Menüwahl (kein Gyros!) abends, die sich
leider wöchentlich wiederholte. Die Auswahl an der Salatbar war fast unüberschaubar, wenn auch jeden
Tag sich wiederholend. Der Geheimtip war das in einer riesigen Schale
bis 10 Minuten nach
Restaurantöffnung bereitstehende Tzatziki; die Gäste, bedienten sich kellenweise daraus,
anstatt nur den großen Löffel zu nehmen. Morgens lud uns ein Frühstücksbuffet ein, an
dem neben den rund 200 Deutschen auch die 5 Engländer Ihre Freude hatten. Die Häuser der
Wohnanlage liegen mitten in einem wunderschönen gepflegten Garten, der auch im Oktober
noch blühte und duftete, so dass Auge und Nase auf dem Weg zum Pool und dem
dahinterliegenden Meer verwöhnt wurden.
(TOP)
Der Strand an dem Hotelabschnitt verfügte über gepflegten Sand, der morgens immer
"gekämmt" wurde.
Der Weg ins Wasser war allerdings mit einem ca. 2 m breiten Streifen von
handgroßen bis klitzekleinen Kieselsteinen gepflastert. Nach 2 bis 3 Schritten jedoch ein
im Oktober bestimmt noch 24 Grad warmes, glasklares hüfttiefes Meer, in dem man seicht
abfallend bestimmt 30 Meter aus Sandboden hineingehen oder sofort schwimmen konnte. Bis
auf zwei Tage war das Meer flach wie ein Brett.
(TOP)
Der Norden Korfus ist unserer Meinung nach die landschaftlich schönste, touristisch am wenigsten erschlossene Gegend, mit den schlechtesten Straßen, den schmalsten Ortsdurchfahrten, den verfallensten, sorry, noch ursprünglichen, Siedlungen. An der Küste befinden sich einige Orte, im Sommer am meisten von englischen Touristen bewohnt, im Winter überwiegen die Korfioten.
An der ca. 7 km langgezogenen Bucht, beginnend vor Roda im Westen und endend hinter
Acharavi,
führt stellenweise eine schmale ruhige Uferstraße entlang, die aber
nur Einheimischen bekannt ist und von der Hauptstraße nur über Wege erreicht werden
kann, die ein normaler Tourist nur benutzt, wenn er das Abenteuer sucht.
Die Albanischen Berge begrenzen die Sicht nach Nordosten. Im Süden türmt sich hinter
Olivenhainen die ca. 600 -900 m hohe grüne Bergkette Richtung Korfu Stadt auf. Der Blick
auf das weite blaue Meer im Norden, die langgestreckte ruhige Badebucht, dahinter die
grünen Berge, wir würden diesen Ort nicht mit anderen auf Korfu tauschen wollen, womit
ich nicht sagen will, dass es nicht noch phantastischere gibt, die man gesehen haben muss.
(TOP)
Acharavi ist der einzige Ort im Norden, wo man teiweise Deutsch spricht, lohnt aber trotzdem nicht. Ca. 500 m vom Meer entfernt, stehen die meist alten, ungepflegten Häuser mit den üblichen, allerdings gepflegteren Touristenfallen wie Minimarkets, Wechselstuben. Moped und Autoverleihern, Tavernen, Gold-und Lederwarengeschäften rechts und links an der langgestreckten Durchgangsstraße, auf der die Jugend, soweit es sie gibt, mit modernsten Motorrädern, aufgemotzten Motorrollern und tiefergelegten Sportwagen rauf- und runterbrettern, um dann, plötzlich abbiegend in eine der schmalen unbefestigten Gassen zu entschwinden, die Richtung Meer führen. (TOP)
Roda ist fest in englischer Hand und beginnt an der schon erwähnten Küstenstraße und zieht sich bis zum Meer. Von hier kann man am Meer entlang Richtung Acharavi laufen. Die Tavernen, oder soll ich besser sagen, die Pubs halten alles bereit was ein Engländer braucht.
Folgt man der Straße von Roda Richtung Westen erreicht man Sidari. Noch am Abzweig von der Hauptstraße zu dieser englischen Kolonie führte uns ein Hinweis auf den Canale d'amur. Kurz und gut, wir fanden ihn nicht. Erst später, als wir eine Postkarte von der kleinen Bucht sahen, in der sich junge Mädchen hindurch schwimmend ihren Traum-Mann wünschen können, hätten wir nur vom Strand aus einen kleinen Fußmarsch unternehmen müssen. Meine Angetraute hätte da sowieso nicht schwimmen dürfen. (TOP)
Dieser Ort wird in einem Reiseführer als lohnenswert beschrieben, will man in dieser Gegend Korfus shoppen und gut essen. Wir wollten ein wenig shoppen auf unserer Fahrt durch den schönen, wilden und sonst so touristisch fast unberührten Nordwesten. Das Ende des Ortes Afionas kennzeichnete eine kleine Kirche und ein Keramikladen, vor dem einige Einheimische (und der deutsche Eigentümer ?) saßen. Zum Verweilen luden uns einige Tavernen ein mit unverbaubarem Blick auf das Ionische Meer ein. Morgens um 11 Uhr waren wir die einzigen Touristen. Entspannt legten wir unsere Beine hoch und ließen unsere Blicke auf das wunderschöne Panorama der Bucht von Afionas schweifen. Ganz weit unten lag ein langer Sandstrand, soweit wir das mit dem Fernglas erkennen konnten, auf dem sich ein paar Leute verloren. Im Meer vor den vielen kleinen Felseninselchen tauchten ein paar Leute. Wir fühlten uns wie siestahaltende Griechen und konnten uns gar nicht losreißen von diesem idyllischen Ort. Seltsam war nur, dass wir auf der Herfahrt keine Einkaufsmeile gesehen hatten. Laut Karte, gab es hier nur diese eine Straße durch den Ort, und auf der Rückfahrt sahen wir auch nicht mehr. Auch das Ortsschild zeigte uns, dass wir Afionas verließen. Wo sind sie denn nur, die Shopping Center ? (TOP)
Alle Reiseleitungen dieser Insel schicken Ihre Leute nach dem angeblich schönsten Ort
der Insel. In der Hauptreisezeit muss das hier chaotisch zugehen. Reisebusse
überReisebusse, dazwischen die Leihwagenfahrer. Im Oktober war es gerade noch
erträglich.
Das Kloster erreicht man über eine ampelgesteuerte schmale Gasse, die
zu einem Parkplatz führt. Der Besuch des Klosters bedingt lange Hosen und bedeckte
Schultern; nichts für den typischen Bierbauchtouristen mit schwarzen Schuhen und Socken,
kurzen bunten Hosen und Feinripp-Unterhemd mit Trägern.
Die Wassertaxis an der Mole karren die Busladungen einmal rund um die Felseninseln und wieder zurück. Dieses Schauspiel lässt sich am Besten aus Lakones in einem Terrassencafe in mehreren Hundert Meter Höhe am Berg gegenüber von Palaiokastritsa beobachten. Wie man da hin kommt ? Schauen Sie mal vom Parkplatz am Kloster Richtung Norden in das Bergmassiv. Ganz oben sieht man mit bloßem Auge einige Häusergruppen, wie in den Fels gehauen. Mit einem Fernglas kann es sein, dass man dort oben auch den einen oder anderen Reisebus stehen sieht. (TOP)
Von Palaiokastritsa muss man wieder die einzige Straße ca. 3 km zurück und den Abzweig nach Links, Richtung Lakones, ist ausgeschildert, folgen. Man sollte schwindelfrei, ohne Höhenangst sein, und es darf einem nicht schlecht werden beim Anstieg über mehrere Hundert Meter auf einer relativ kurzen Strecke. Es sollte einem möglichst niemand entgegen kommen und möglichst kein Reisebus vor einem fahren, sonst braucht man Stunden, bis diese Ungetüme sich durch die engen kurvenreichen Gassen von Lakones hindurchgewunden haben. Ich persönliche bewundere die Busfahrer, die ihre hochmodernen Reisebusse mm-genau auf den unebenen Straßen zwischen den Häuserzeilen hindurch zirkeln.
Halten Sie an einem der zahlreichen Tavernen, nehmen Sie Platz auf den terrassenartig in den Berg gehauenen Plätzen, bestellen sie sich einen der sehr teuren Cappuccinos, und genießen Sie einen phantastischen atemberaubenden Ausblick auf Palaiokastritsa, seine Buchten, die weiterführende Küste Korfus und das tiefblaue Ionische Meer. Sollte eine englische Reisebusladung den Frieden stören, nicht nervös werden, die werden mit vorbereiteten Fertigmenüs ziemlich schnell abgefertigt und verschwinden genauso schnell, wie sie gekommen sind. (TOP)
Warum waren wir eigentlich etwas enttäuscht von Korfu Stadt? Die Parkplätze am Hafen waren morgens um halbzehn bereits alle mehr als belegt. Wir quälten uns auf engen Straßen in dichtem Verkehr Richtung Esplanade, am alten Fort. Mit viel Glück fanden wir eine Parklücke, die ein Einheimischer gerade hinterließ. Flugs stand schon der Parkplatzgebührenkassierer an unserem Auto, der jedoch nur moderate Parkgebühren verlangte. Auf dem Weg in die Fußgängerzone passierten wir lange, wartende Autoschlangen, die auf Einlass zu einem Parkplatz hofften und Abschleppwagen, die konsequent falsch parkende Autos entfernten. (TOP)
Die alten Häuser in der Fußgängerzone machten einen düsteren Eindruck. Die
verwinkelten Ecken und Hinterhöfe mit gemütlichen kleinen Souvenirläden und Tavernen
konnten da auch nicht drüber hinwegtäuschen.
Nicht viel besser sahen die eigentlich
schönen Häuser an der Esplanade mit ihren Arkaden aus. Spendierte man denen einfach mal
einen neuen Anstrich, würde das Verweilen in einem der vielen Straßencafes, die ihre
Tische auf der anderen Seite unter dichten, schattenspendenden Bäumen stehen haben, noch
mehr Laune machen.
Der Besuch im alten Fort erfreute uns auch nicht viel mehr. Bauschutt, Gerüste,
abgesperrte Wege, einzig die sauberen Toiletten im dort befindlichen Cafe und das kleine
Museum am Eingang konnten uns ein wenig erwärmen.
Die Fahrt Richtung Kanoni, zur Mäuseinsel, war eine Fahrt ohne Orientierung. Nur die
Himmelsrichtung war ein Anhaltspunkt, nachdem wir das letzte Hinweisschild an der
Esplanade gesehen hatten. Zu allem Überfluß schaukelte dann auch noch ein Stadtbus vor
unserer Nase die enge unübersichtliche Straße entlang. Er hielt immer dann, wenn jemand
aussteigen wollte. Der Bus war voll.
Endlich, der Bus bog nach links ab, tat
sich plötzlich ein kleiner Platz am Ende der Straße auf. Froh, mal anhalten zu können,
realisierten wir erst beim Aussteigen, dass wir Kanoni, den Aussichtspunkt auf die
Mäuseinsel und die 300 m daneben beginnende Landebahn des Flughafens, erreicht hatten.
Der Blick auf die Mäuseinsel -so klein hatten wir sie uns nicht vorgestellt- war nicht
interessanter als der Blick auf die Landebahn.
Einige der Lokalitäten dort oben hatten geschlossen, der Rest bot nur Self Service, wenn
er offen gewesen wäre. Es war eben schon Oktober. Wir machten uns dann wieder auf den
beschwerlichen Weg zurück. Nicht ohne uns zu verfahren, wir standen plötzlich mitten in
der Fußgängerzone. Irgendwann später wunderte ich mich, dass die Autoschlange vor und
hinter uns weg war und uns nur hupende und blinkende Autos entgegen kamen ... .
(TOP)
Es gibt zwei. Kurz hinter dem Flughafen, die Hauptstraße Richtung Norden einschlagen, dann auf der rechten Seite. Besser beschreiben kann ich es nicht, habe ihn nur vom Bus aus kurz erblickt.
Der zweite, wenn man aus Korfu Stadt Richtung Norden (Dasia) fährt, auf der linken Seite. Wer das Pech hat eben in dieser Richtung zu fahren, kommt aber nicht so einfach hin. Tipp: Noch ca. 2 KM weiterfahren, dann kann man umdrehen und wieder zurückfahren. Nicht vergessen ca. 400 m vor dem Lidl von der 2 spurigen Hauptstraße auf die parallele schmale Zufahrt wechseln. Wer das verpasst, .... hat hoffentlich noch genug Benzin im Tank. (ca. 1 KM Richtung Korfu Stadt, wenden, wieder den 1 KM zurück bis zum Lidl um dann noch ca. 2 KM bis zum Wendepunkt .... .) (TOP)
Außer in unserem Hotel gibt es im Oktober auf Korfu kein Gyros. Es lohne sich nicht mehr, haben wir nicht nur von einem Taverneninhaber zu hören bekommen. Also Gyros Fans, im Oktober lieber in Deutschland zum Griechen.
Kinder mögen im Urlaub gerne Eis. Aus Erfahrung kaufen wir unterwegs in südlichen Ländern nur abgepacktes Eis. Auf Korfu sind im Oktober alle Eistruhen leer oder weisen nur schäbige Restbestände auf. Es lohne sich eben nicht mehr.
Kalter Kaffee (im wahrsten Sinne des Wortes) mit Milchschaum drauf. Es gibt Leute die schwören drauf, andere verabscheuen dieses Gesöff. (TOP)
Ich gehe mal davon aus, dass die Korfioten ihre normalen und ordentlich sauberen Toiletten vor den Touristen verstecken, außer vielleicht in Hotels und einigen ganz wenigen touristischen Ausflugszielen. Besonders in Tavernen unterwegs bieten sie den Touristen die menschenunwürdigsten, dreckigsten, verunreinigsten, schlicht unzumutbarsten Sch...häuser an, die ich bisher in Mitteleuropa, Nordamerika und Südafrika jemals gesehen habe. Es spielt keine Rolle, ob man in Korfu Stadt oder auf dem flachen Land ein Örtchen sucht. (TOP)
Um es kurz zu machen, es war immer das gleiche: Mildes, mediterranes Klima, 14 Tage blauer Himmel, Sonne, selten mal eine Wolke, in der 2. Oktoberwoche tags/nachts 26/19 Grad, in der 3. Oktoberwoche 23/15 Grad, kaum Wind, Wasser 23-24 Grad. Einfach traumhaft. Um diese Jahreszeit soll es aber auch schon mal 8 Grad kälter und regnerisch gewesen sein. (TOP)
Wir waren drei Tage mit dem Leihwagen unterwegs im Norden, Osten, Westen, im Süden bis Benitses, kurz hinter Korfu Stadt. Ich habe schon schlimmeres erlebt. Je weiter man sich von den Hauptverkehrswegen entfernt, umso schmaler und löchriger sind die Straßen und umso ungenauer werden Straßenkarten, egal welcher Herkunft. Sonst kann man gemütlich alle Ziele erreichen, die Beschilderung ist gut. Manchmal steht jedoch nur an der Hauptstraße ein touristischer Hinweis, folgt man ihm, muss man schon über ein gutes Orientierungsvermögen und eine gute Nase verfügen.
Leider lag viel Müll an den Straßenrändern, oft stehen auch Autowracks herum. Manchmal steigt aber einer der Ureinwohner Korfus ein in ein solches Gefährt und fährt einfach los. (TOP)
Auch im Oktober ist eine Klimaanlage nützlich. Wir hatten für drei Tage einen Fiat Punto von der Weltfirma Hertz zu einem m.E. horrenden Preis, von außen total verdreckt durch die staubigen Straßen. Er schaffte nur mühsam die Berge rauf. Leiht man nur tageweise, sind nur 100 Km frei. Die kommen doch schnell zusammen. Wir sind die drei Tage eigentlich nur im Norden, bis kurz hinter Korfu Stadt, ca. 350 Km gefahren - incl. der Umwege, weil wir uns verfahren hatten. (TOP)