Lothars Reiseberichte

Blütenzauber auf Madeira

Seit Jahren stand diese Insel, die mitten im Atlantik liegt, auf unserer Urlaubswunschliste. Leider machte uns Anfang 2022 die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung. Im Frühjahr 2023 versuchten wir unser Glück erneut mit einer Buchung für März 2024. Eine Werbeanzeige des Reiseveranstalters trendtours in einer Zeitung erweckte unsere Aufmerksamkeit. Obwohl der Reisetermin erst im nächsten Jahr war, hatten wir Glück und konnten noch zwei freie Plätze für einen Flug von Frankfurt ergattern. Der Krieg der Russen in der Ukraine schien weit genug weg. Und Corona? War da was? Was sollte uns im März 2024 an dieser Reise hindern?

Madeira oder Streik

Damit man mich nicht falsch versteht: Ich habe vollstes Verständnis für streikende Arbeitnehmer - ich war ja auch mal einer - und deren Arbeitgeber; wobei sich mein Verständnis für den einen oder anderen Verhandlungsführer in sehr engen Grenzen hielt. Schließlich sollte diese Reise auch eine besondere werden, wegen eines runden Jahrestages.

Es darf niemanden wundern, wenn mir folgende Gedanken eine Woche vor Reiseantritt durch den Kopf gingen: Das Bodenpersonal am Frankfurter Flughafen streikte und sorgte dafür, dass der Flughafen geschlossen wurde. Alle Flüge wurden abgesagt. Nicht schlimm, wir kämen sowieso nicht zum Flughafen! Die Fernzüge führen ebenfalls nicht, weil die GDL auch streikte. Auch nicht tragisch! Die Busse des Öffentlichen Nahverkehrs zum Bahnhof fuhren ja wegen des ver.di - Streikaufrufs sowieso nicht.
Unsere Angst war real vorhanden, dass wir schon wieder nicht nach Madeira kommen.

Trotz alledem konnten wir an einem Tag ohne Streik abreisen. Wir umgingen den ÖPNV-Streik, weil wir wie früher auf ein verlässliches Transportmittel vertrauten, nämlich unser Auto. Die letzte Generation, die uns jetzt noch an unserem Vorhaben hätte hindern können, klebte sich wenigstens nicht mehr auf die Straßen. Der Flughafenstreik fand einen Tag vor unserem Abflug in Frankfurt statt. An unserem Reisetag gab es in Düsseldorf, Hamburg und München Streiks.
Und so kam es, dass wir nach bangen Blicken in die Streikankündigungen glücklicherweise im Flieger nach Madeira saßen. Mein Mitgefühl galt allen, die durch die Streiks ihre Reise nicht antreten konnten. Ob wir nach einer Woche wohl wieder die Rückreise antreten könnten? Das war uns in diesem Moment so etwas von egal. Hauptsache weg! Madeira ist bestimmt schön.
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Madeira, die Blumeninsel

Wie oben schon erwähnt, vertrauten wir wieder dem Reiseveranstalter trendtours. Das war auch gut so, denn das Reiseangebot umfasste nicht nur die Flüge, sondern auch im Preis inkludierte Halb- und Ganztagesausflüge, Freizeittage und auch zubuchbare Ausflüge. So konnten wir die Reise flexibel gestalten und trotzdem die schönsten Ecken der Insel kennenlernen. Im einzelnen waren das:
  1. Eine Stadtrundfahrt durch die Inselhauptstadt Funchal mit Spaziergängen und Besichtigungen mit Madeirawein-Probe in der Blandy’s - Kellerei.
  2. Ein Ausflug ins Nonnental und nach Monte
  3. Ein Ausflug ins Vale Paraíso mit einer einfachen Levada - Wanderung
  4. Ein Ausflug in den Westen Madeiras u. a. mit Câmara de Lobos, Cabo Girão, Ribeira Brava, São Vicente und Fahrt entlang der Nordküste nach Porto Moniz und über die Hochebene Paúl da Serra mit optionalem Mittagessen.
Und das alles mit deutschsprachiger Reiseleitung.
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Ankunft auf Madeira

Vier Stunden nach dem Start landete die Boeing 757 von CONDOR unsanft auf dem Flughafen Cristiano Ronaldo bei Santa Cruz auf Madeira. Es wurde eine größere Maschine eingesetzt, weil die bestreikten Flughäfen Hamburg und Düsseldorf ihre Reisenden nach Frankfurt bringen mussten.

Der Flughafenbus transportierte uns zur Halle mit dem Gepäckband. Von dort bis zum Ausgang warteten jede Menge Reiseveranstalter, die mit ihren Firmenschildchen wedelten. Doch niemand hatte ein trendtours Schild in der Hand. Irgendjemand rief einem Fragenden zu, dass die draußen stünden. So kam es, dass die tatsächlich dort wartende Reiseleiterin uns in eine Ecke für das Hotel Alto Lido in Funchal sortierte. Sie versorgte uns mit einem Handzettel, der uns darüber informierte, dass der Ganztagsausflug in den Westen Madeiras bis nach Porto Moniz am nächsten Morgen stattfindet, anders als in den Reiseunterlagen angegeben. Die sonst übliche Begrüßung durch den Reiseveranstalter fände auch erst danach am Abend statt.

Wir mussten nicht lange warten, bis wir mit einem Kleinbus samt unserer Koffer die 25 Kilometer zum Hotel Alto Lido im Ortsteil São Martinho, ca. 4 km westlich vom Zentrum Funchals, zurücklegten. Dabei bekamen wir einen ersten Eindruck von der Insel und der war bergig und kurvenreich. Wir fuhren auf einwandfreien Straßen, passierten unzählige Brücken und Tunnel. Von den Straßenrändern grüßten uns blühende Büsche und Bäume. Zwischendurch gaben die Felsen und Tunnel den Blick auf den tiefblauen Atlantik frei. Und das alles beschienen von einer strahlenden Sonne vom blauen Himmel.
Das fing ja gut an.
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Hotel Alto Lido

Das 4-Sterne-Hotel Alto Lido liegt in der Hotelzone von Funchal im Stadtteil São Martinho oberhalb der Küste in einer Einbahnstraße. Bei der Ankunft im Hotel wurden wir von einem wirklich schönen, modernen und angenehmen Ambiente überrascht. Das besser englisch als Deutsch sprechende Personal an der Rezeption begrüßte uns sehr freundlich und versorgte uns mit notwendigen Hotelinformationen sowie unserer Zimmerkarte.

Das einzige kleine Hindernis zu unserem sehr schönen Zimmer in der 14. Etage von 15 war die Schlange vor den beiden Aufzügen. Zum einen passten nicht allzu viele Leute mit ihren Koffern hinein, zum anderen hielten sie fast in jeder Etage und kamen erst nach einer gefühlten Ewigkeit zurück.

Unser Zimmer mit Balkon und seitlichem Meerblick Richtung Funchal war sehr geräumig und verfügte über bequeme Boxspring-Betten. Unter uns in der zweiten und dritten Etage sahen wir auf die Sonnenterrasse mit beheizbarem Swimmingpool, Sonnenliegen mit Meerblick und eine Poolbar.

Fast jeden Morgen erfreute uns die Natur mit dem Ausblick auf einen wunderschönen Sonnenaufgang. Es ist viel zu früh, im Urlaub gegen Viertel vor Sieben aufzustehen, mag mancher sagen. Doch wenn der Sonnenaufgang vor dem Balkon geliefert wird, beginnt der Tag mit Freude und Entspannung. Außerdem war anschließend das Restaurant zur Frühstückszeit nicht so voll.
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Hotelrestaurant

Im Preis inbegriffen waren sieben Frühstücke in Büfettform. Wir hatten zusätzlich das Abendessen hinzugebucht, was wir im Nachhinein auch nicht bereut haben. Das gab es ebenfalls in Büfettform. Diese Hinzubuchung beinhaltete automatisch die Teilnahme an einem Folkloreabend mit typischem madeirischen Abendessen, dem berühmten Fleischspieß. Dadurch entfiel das Abendessen im Hotel.

Das Frühstück wurde durch frisch zubereitete Eierspeisen ergänzt, das Abendessen durch frisch zubereitete warme Speisen. Die Auswahl war reichhaltig und das Essen war sehr schmackhaft. Für uns Deutsche wurden recht ordentliches Brot sowie verschiedene Brötchensorten im Madeira-Style bereitgestellt. Kaffee gab es in Kaffeeautomaten. Hat man allerdings jemanden vor sich, der den Long-Americano-Kaffee gewählt hat, der suche sich besser einen anderen Automaten, auch mit Warteschlange. Denn das Brühen dieses Heißgetränks dauert gefühlte 5 Minuten für eine Tasse.

Nach spätestens zwei Tagen Frühstück und Abendessen in diesem Restaurant fühlt man sich dort allerdings eher wie in einer Großkantine. Es ist sehr laut, wenn es voll ist. Tische und Stühle sind eng gestellt. Anstelle von weißen Tischdecken gibt es Platzdeckchen. Aber, wie gesagt, das Essen ist gut genauso, wie der Service auch. Leere Schalen mit Speisen wurden schnell wieder aufgefüllt, leere Teller wurden schnell abgeräumt. Die Getränkebestellung am Tisch verlief reibungslos.
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Hotelumgebung

An der gleichen Straße wie das Hotel liegen eine Reihe verschiedenartiger Restaurants, genauso wie ein Coffee-Shop mit einer schönen Terrasse gegenüber an der Straße. Dort war immer viel Betrieb. Wir haben uns dann einmal einen Eisbecher servieren lassen. Kaffee und Kuchen sind vielleicht eher zu empfehlen.
Der nächste gut sortierte Supermarkt liegt vom Hotel aus nur knapp 200 m entfernt in Richtung Funchal.

Wir hatten ja Halbpension im Alto Lido gebucht. Doch zu unserem Jahrestag suchten wir für das Abendessen nach etwas mehr Ambiente. Nach einigem Suchen landeten wir im Restaurant Come Together. Es war der große Wurf! Dieses Restaurant können wir nur empfehlen. Es war früher Abend und noch nicht viel Betrieb. Das Ambiente, die liebevolle Gästebetreuung und vor allem das köstliche Abendessen Degenfisch mit Banane und Dessert - und zu einem zivilen Preis (im März, Vorsaison) haben uns einen wundervollen Abend beschert.

Im übrigen kann ich das Gericht mit der fruchtig-süß schmeckenden Madeira-Banane ebenfalls sehr empfehlen, auch wenn man bei uns nie eine Banane auf einem Fisch servieren würde. Wir kannten es schon von unserem Ausflug nach Porto Moniz. Es schmeckt einfach nur köstlich.
Madeira-Bananen dürfen übrigens nicht in die EU exportiert werden, sie sind den Brüsseler Bürokraten zu kurz.

In der Hotelbeschreibung steht, dass die berühmte Badeanlage Balnear do Lido direkt am Meer in nur 500 m Entfernung sein sollten. Das stimmt.

Was jedoch nicht zu lesen ist, ist die Tatsache, dass das Hotel sozusagen in der dritten Etage der Estrada Monumental auf ca. 60 m Meereshöhe liegt. Unterhalb des Hotels, zur darunterliegenden Straße (Simplicio dos Passos Gouveeia) auf ca. 45 m Meereshöhe – der zweiten Etage – führen an vielen Stellen jeweils Treppen mit ca. 80 Stufen. Oder man geht auf der Straße vom Hotel aus einen Umweg von ca. 400 m. Von der Simplicio dos Passos Gouveeia führen dann verschiedene steile Straßen hinunter auf die sehr schöne Uferpromenade, die ca. 20 m über dem Meer liegt.

Ich bin mir sicher, dass jüngere Leute als wir den Weg zur Promenade problemlos bewältigen. Mit zunehmenden Alter wird es beschwerlich bis fast nicht möglich, diesen Höhenunterschied zu überwinden. Man kann sich natürlich ein Taxi bestellen, um zur in Sichtweite liegenden Promenade zu gelangen. Die Promenade ist sehr schön ausgebaut und führt von der Badeanlage sogar bis CÂMARA DE LOBOS. Sie bietet fantastische Blicke auf die Küstenlinie. Aber auch hier sei erwähnt, dass es bergauf und bergab geht, teilweise sind die Anstiege mit flachen Treppenstufen ausgestattet, was das Gehen etwas erleichtert. Für Menschen mit Gehbehinderung ist das sicher eine Herausforderung.
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Verkehrsmittel nach Funchal

Als Zentrum von Funchal bezeichne ich mal die Kathedrale. Zu Fuß benötigt man vom Hotel aus gesehen für die ca. 3 km etwa 40 Minuten.

Das Hotel bietet alle zwei Stunden einen kostenlosen Shuttle an. Weil er anschließend noch ein anderes Hotel bedient und in Richtung City viel Verkehr ist, benötigt er eine gute Viertelstunde. Das Ziel des Shuttles ist das CR7-Museum. CR7 = Cristiano Ronaldo mit der Rückennummer 7 seines Trikots. Er ist auf Madeira geboren und ist der Nationalheld Madeiras. Wer wird schon zu Lebzeiten mit einer Statue und einem Museum geehrt. Wenn unsere Reiseleiterin von ihm sprach – was sie oft tat – bekam sie immer so einen verträumten Blick. Von hier aus fährt der Shuttle auch wieder zurück zum Hotel. Bis zur Kathedrale beträgt der Fußweg noch ca. 750 m. Wir haben uns das Museum und ein Selfie mit CR7 erspart.

Es fahren auch zwei Buslinien von der Straße unterhalb des Hotels -Simplicio dos Passos Gouveeia- nach Funchal und enden fast an der Seilbahnstation (Teleférico Funchal-Monte), die nach Monte hinauffährt. Die Busse sind sehr beliebt bei den Touristen der umliegenden Hotels. Wir haben sie nicht benutzt.

Für das Taxi, das uns von der Seilbahnstation zum Hotel Alto Lido zurückgebracht hat, haben wir 8 Euro bezahlt.
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Madeiras grandioser Westen

Pünktlich um 9 Uhr startete der inkludierte Ganztagesausflug. Der moderne Reisebus wartete schon gut eine viertel Stunde vor der Abfahrt vor dem Hotel. Als sehr angenehm empfanden wir, dass keine Anwesenheitslisten geführt wurden. Wer kommt, fährt mit, wer nicht kommt, fährt nicht mit. Als alle Plätze des Busses besetzt waren, erklärte die Reiseleiterin den Zurückbleibenden, dass der zweite Bus gleich käme.

Silvia, unsere Reiseleiterin, sprach sehr gut und verständlich Deutsch. Sie entpuppte sich als lebendes Lexikon, die uns mit ihrer freundlichen und unterhaltsamen Art ihre Heimat, die Insel Madeira, näher brachte. Nulu, der einheimische Busfahrer, erntete schon bald nach der Abfahrt großes Lob für seine Fahrweise. Er bewältigte die engsten Ortsdurchfahrten und schmalsten Bergpässe mit steil abfallenden Schluchten mit Gegenverkehr scheinbar stressfrei, ohne auch nur eine Beule an seinem Bus. Obwohl ich schon Hunderttausende von Kilometern in meinem Leben in allen Herren Ländern gefahren bin, ich würde mich hier noch nicht einmal mit einem Fiat 500 trauen zu fahren.

CABO GIRÃO

Die Strecke führte von Funchal hinaus Richtung Westen durch das bergige Weinbaugebiet ESTREITO DE CÂMARA DE LOBOS und die Südküste. Wer im Bus auf der linken Seite saß, konnte sich über tolle Aussichten in Richtung Ozean erfreuen. Nach knapp 50 Minuten erreichten wir CABO GIRÃO, die mit 580 Metern höchste Steilklippe Europas. Der Aussichtspunkt auf der Glasplattform — Skywalk genannt — ist ein Anziehungspunkt für alle Touristen dieser Welt. Denn der Blick auf das Meer, auf die Terrassenfelder am Fuße der Klippe und die Küstenlinie ist einfach überwältigend.

Das erste Hindernis für den fotobegeisterten Touristen ist natürlich das Wetter. An den steilen Klippen bilden sich auch bei schönem Wetter gerne mal Wolken oder Nebelschwaden. Die sind zwar oft schnell wieder weg, aber man hat ja nur begrenzte Zeit.

Das zweite Hindernis sind die Barrieren direkt am Zugang zum Skywalk. Man benötigt ein Ticket für 2 Euro. Silvia hat uns darauf hingewiesen, dass wir uns beeilen müssen, denn je mehr Busse auf dem Parkplatz stehen, desto länger sind die Schlangen vor den Ticketautomaten.

Also haben alle die Beine in die Hand genommen und sich an die nicht allzu lange Schlange angestellt. Es ging nicht voran. Warum eigentlich? Man braucht doch nur zwei Euro reinwerfen und mit dem Ticket losgehen. Stattdessen verließen viele vor uns die Maschinen ohne Ticket. Als ich endlich eine Ticketmaschine erreichte, wusste ich auch, warum: Die Dialoge auf dem Display sind auf Portugiesisch und man muss sich dabei durch verschiedene Menüs durchhangeln. Es gelang keinem von uns. Am Ende stand dann kein Preis von zwei Euro, sondern wohl der Preis für eine ganze Reisegruppe. Licht am Horizont: Silvia kam. Doch sie winkte ab und sagte, sie könne das auch nicht. Merkwürdig! Ich gab auf. Schließlich wollte ich nicht meine Zeit mit dem Automaten verplempern. Ich suchte mir neben den Barrieren eine schöne Aussicht, was nicht so einfach war.

Auf dem Rückweg sah ich eine gut 50 m lange Schlage vor den Automaten, aber auch einen Uniformierten, der den Leuten jetzt offenbar behilflich war. Unser Bus fuhr jedenfalls gleich los.
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RIBEIRA BRAVA

Für die nur 8 Kilometer lange Fahrt nach Ribeira Brava brauchte der Bus 40 Minuten. Nein, kein Stau. Die Straße führte auch gar nicht an der Küste entlang, sondern hinein und hoch ins Gebirge, um sich dann am Ende der Schlucht wieder hinunter zu schlängeln. Sie war schmal, hatte enge, kurvenreiche, steile Anstiege und genauso kurvenreiches starkes Gefälle an Berghängen mit Hunderte Meter tief abfallenden Schluchten. Ach ja, und ständig Gegenverkehr. Die Leute, die vorne saßen, schlossen ihre Augen. Aus den linken Busfenstern konnte man eine fantastische Küstenlandschaft bewundern, die von terrassenförmig angelegten Bananenplantagen geprägt war und tief unten am blauen Ozean endeten.

Ribeira Brava ist ein kleiner Küstenort mit einer hübschen Kirche, kleinen Cafés, Restaurants und Geschäften, in denen man die leckeren madeirischen Bananen kaufen kann. Wir bekamen genug Zeit, um zu bummeln.


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Gebirgsplateau Paúl da Serra

Als nächstes Ziel stand die nordwestlichste Stadt Madeiras, Porto Moniz, auf dem Programm. Die Route für den Bus führte uns über das 1.500 Meter hoch gelegene Gebirgsplateau Paúl da Serra. Von Ribeira Brava, das auf Meereshöhe liegt, lagen zwar nur 24 Kilometer bis zum Plateau, der Bus nahm aber eine sehr kurvenreiche Strecke hinauf auf die 1.500 m. Ein wolkenloser Himmel begleitete die schöne Fahrt, die oben auf der Hochebene ein wenig an die schottischen Highlands erinnerte. Das Plateau ist bekannt für seine vielen schönen Wanderwege.

Auf der anschließenden Fahrt hinunter Richtung Porto Moniz machten wir einen Stopp am Miradouro da Eira da Achada. Auf der Besucherplattform, diesmal kostenlos, bot sich uns eine atemberaubende Aussicht auf Madeiras nördliche Küstenlinie. Einige Herrschaften waren so fasziniert vom Panorama, dass sie vergaßen, noch das kleine Toilettenhäuschen zu besuchen. Der Bus musste deshalb länger warten als geplant. Silvia saß auf heißen Kohlen, weil sie ja anhand der Fahrzeiten das Mittagessen für eine bestimmte Uhrzeit bestellt hatte.
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PORTO MONIZ

Das Mittagessen war nicht inklusive. Silvia hat uns im Vorfeld angeboten, für 18 Euro ein Mittagsmenü im Restaurant Vila Baleia zu bestellen. Das Menü sollte aus einer Vorsuppe, Degenfisch mit Banane, Dessert und dazu Madeirawein bestehen. Sie würde es so bestellen, dass wir bei der Ankunft im Restaurant direkt das Essen serviert bekämen. Bei uns Zuhause wären wir nie auf die Idee gekommen, eine Banane auf einem Fisch zu servieren. Doch Silvia schwärmte in hohen Tönen von diesem Gericht. Es meldeten sich mit uns fast der Hälfte der Busreisenden für das Mittagessen an.
Wir waren begeistert. Die Tische waren liebevoll für uns gedeckt. Nachdem alle Platz genommen hatten, wurde das Essen prompt serviert. Der Fisch mit Banane war sehr schmackhaft. Können wir nur jedem empfehlen. Wasser - und Weinflaschen wurden auf die Tische verteilt. Der Wein schmeckte sehr gut und passte zum Essen. Für den Preis haben wir später in Funchal kein vergleichbares Essen gefunden.

Nicht alle nahmen das Angebot mit dem Mittagessen an, weil sie sich für ein anderes Highlight entschieden haben. Es lockte sie zu den Piscinas Naturais do Aquário, zu den ganzjährig geöffneten natürlichen Badepools mit kristallklarem Wasser im Vulkangestein. Der frei zugängliche Badebereich liegt direkt gegenüber dem Restaurant Vila Baleia.
Die Pools werden vom Ozean gespeist. Weil heute ruhige See und zwischendurch sonniges Wetter vorherrschten, waren die Pools geöffnet. Mit dem Wetter muss man hier an der Nordküste aber Glück haben. Diejenigen, die baden waren, hatten ebenfalls viel Erfreuliches zu berichten und sie hatten ihren Spaß.

Wir haben uns auf der Promenade noch ein wenig die Beine vertreten und sind dabei noch auf ein schönes Panorama gestoßen. Es zeigt die Nordküste Richtung Osten mit den überall auf Madeira stehenden und Fotos dekorierenden Schwanenhals-Agaven oder auch Drachenbaum-Agaven genannt.
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ENCUMEADA-PASS

Nach der gut bemessenen Freizeit in Porto Moniz begann die Rückreise. Zuerst führte die Route an der wildromantischen Nordküste entlang bis São Vicente. Viele Wolken hingen an hohen Bergen neben der Straße. In São Vicente verließen wir die Küste und nahmen bei der Auffahrt zum ca. 1.000 Meter hoch gelegenen Miradouro da Encumeada den Nebel mit. Ganz oben waberten die Wolken um uns herum. Sie schafften es nicht ganz bis zu den Gipfeln des zentralen Gebirges Madeiras, der Levada do Norte.
Die Levada ist ein künstlich angelegter Wasserlauf, der das reichlich vorhandene Wasser aus den Bergen in die niederschlagsärmeren Gebiete der Insel bringt. Levadas fallen einem eigentlich gar nicht auf, irgendwie scheinen sie zur Natur zu gehören.

CÂMARA DE LOBOS

CÂMARA DE LOBOS war die letzte Station der Rundfahrt, bevor wir das Hotel erreichten. Der kleine Fischerort an der Südküste unweit von Funchal ist bekannt dafür, dass hier der Schwarze Degenfisch mit kilometerlangen Angeln aus über 1.000 Metern Tiefe gefangen wird. Die Haut des Fisches ist schwarz, aber wenn er ohne Haut auf dem Teller liegt, ist er weiß. Der Ort erlangte auch deshalb Berühmtheit, weil der damalige britische Premierminister Winston Churchill den Ort mit seinen Fischerbooten auf einem Gemälde verewigt hatte; Churchill betätigte sich ja auch als Maler. Und, wie der Name CÂMARA DE LOBOS hindeutet, sollen an diesem Ort ganz früher einmal Seewölfe gelebt haben.

Die Uhrzeit war schon fortgeschritten, als uns der Bus an der viel befahrenen Durchgangsstraße herausließ. Das Ziel sollte unten im Hafen eine kleine Bodega sein, in der frisch gemachter Poncha in diversen Sorten serviert werden sollte. Poncha ist das Nationalgetränk der Madeirenser. Manche lieben ihn, andere nicht. Die Teilnahme war auch diesmal freiwillig. Ich ging mich lieber auf Entdeckungstour.

Wie bereits erwähnt, führt die Uferpromenade vom Hotelbereich Funchals bis hierher. Für uns hieß das an diesem Tag, dass der Bus nach Beendigung der Poncha-Verkostung nach nur knapp 20 Minuten am Hotel ankam, rechtzeitig zum Abendessen.

Der Tagesausflug durch den grandiosen Westen Madeiras und durch das Hochland im Inselinneren hat uns sehr gefallen.

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Funchal

Natürlich war auch eine Stadtrundfahrt durch Funchal in der Pauschalreise enthalten. Wir finden es immer sehr hilfreich, wenn man zu den Highlights einer Stadt geführt wird, damit man sich später, wenn man selbst auf Erkundungstour geht, besser orientieren kann, auch für weitere Ziele.

Diesmal wartete der moderne Reisebus mit unserer Reiseleiterin Sylvia schon gut zwanzig Minuten vor der Abfahrt vor dem Hotel. Wir Deutschen sind lernfähig, und so war er schon eine Viertelstunde vor Abfahrt voll besetzt. Trotzdem ging es erst um 9 Uhr los. Auch diesmal galt: Wer kommt, fährt, wer nicht kommt, fährt nicht. Der zweite Bus nahm die überzähligen Gäste auf.
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Stadtrundfahrt Funchal

Zuerst besichtigten wir die Kathedrale – Sé Cathedral do Funchal. Sie wurde 1508 eingeweiht und steht seitdem fast unverändert. Besonders schön ist die Holzdecke mit Einlegearbeiten aus Elfenbein.

Die Portugiesen pflastern gerne Fußwege mit Mosaik. Das hatten wir einmal in Lissabon bemerkt. Ein solcher Weg führte uns im weiteren Verlauf der Stadtbesichtigung zum Rathausplatz mit dem Rathaus.

Das Rathaus soll einen wunderschönen Innenhof besitzen. Leider durften wir ihn nicht besichtigen.

Nach den ausführlichen Exkursionen war es Zeit, um ins Wirtshaus einzukehren – würde man in Deutschland sagen.

Tatsächlich kehrten wir in BLANDY’S-KELLEREI ein, wo für uns eine Madeirawein-Probe arrangiert war. Es wurden zwei verschiedene Weine kredenzt. Ich wäre für den einen der beiden Weine gerne bis zum Abend geblieben, doch Silvia, unsere Reiseleiterin, wollte unbedingt die Stadtrundfahrt fortsetzen und Gisela wollte, dass ich mitkomme. Der süffige Madeirawein wird leider nicht exportiert – und ich habe mir noch nicht einmal den Namen gemerkt.

Nach der Weinprobe wurden wir mit dem Bus in die Nähe der Seilbahnstation (Teleférico Funchal-Monte) gebracht. Eine Seilbahnfahrt stand nicht auf dem Programm, die haben wir an einem anderen Tag privat unternommen. An der Seilbahnstation beginnt die Altstadt, durch die wir nun schlenderten. Sehenswert sind die hübsch bemalten Türen der Häuser in der kleinen Gasse Tv. do Pimenta (Tv. steht für Travessa). Wenn allerdings 50 Bustouristen inklusive Einheimische, Mopeds und Autos in dieser engen Gasse unterwegs sind, kann man keine vernünftigen Fotos machen. Das habe ich später in Ruhe nachgeholt.

Wir bogen in die Rua Santa Maria ein, eine sehr schöne enge Gasse für Touristen. Um die Mittagszeit ist sie vollgestellt mit Tischen und Stühlen der lokalen Gastronomie. Rechts und links ergießt sich ein Gassenlabyrinth der Altstadt, in dem man gemütlich die oft schönen alten Häuser bestaunen kann. Gutes Schuhwerk ist auf den mit kleinen Steinen gepflasterten Gassen hilfreich.

Gleich um die Ecke am Ende der Rua Santa Maria war die große Markthalle unser Ziel, ein im Art-déco-Stil erbautes Gebäude. Ab hier bekamen wir reichlich Freizeit, um eigenständig weitere Erkundungen vorzunehmen. Normalerweise wäre die Stadtrundfahrt gegen 14 Uhr zu Ende gewesen. Die Planänderung sah nun aber vor, dass der inkludierte Ausflug Levada-Wanderung im Vale Paraíso direkt im Anschluss stattfinden sollte.

Eigentlich war für den Ausflug ins Paradiestal ein eigener halber Tag geplant gewesen. Aufgrund von Personalmangel wurde uns die Wahl gelassen, ob wir an dem Ausflug teilnehmen oder uns abmelden, um in Funchal zu bleiben oder uns zum Hotel zurückbringen lassen möchten. Wir haben uns gegen den Ausflug entschieden, um mehr Zeit für uns zu haben. Aus diesem Grund kann ich nichts über die Levada-Wanderung im Vale Paraíso schreiben.
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Teleférico Funchal

Die Stadtrundfahrt hat uns einen guten Überblick über die Stadt Funchal verschafft. Aber es gibt noch viel mehr zu sehen. Deshalb nutzten wir einen freien Tag, um auf eigene Faust die Stadt zu erkunden.

Der Hotelshuttle brachte uns in die Stadt und ließ uns wieder am CR7-Museum raus. Gegenüber am Kreuzfahrtkai sahen wir mit gemischten Gefühlen zwei Kreuzfahrtschiffe liegen. Das bedeutet, die Stadt wird proppenvoll sein. Das merkten wir auch schon, als wir die Hafenpromenade entlang liefen, an deren Ende die Seilbahn – Teleférico Funchal liegt. Wir wollten uns auf den gut 570 m hoch gelegenen Monte bringen lassen.

Unser Ziel war Monte und der neben der Bergstation liegende Tropische Garten Monte Palace (Jardim Monte Palace). Wer zum Botanischen Garten möchte, könnte sich ein Kombiticket kaufen. Man sollte wissen, dass man von der Bergstation Monte knapp 300 m bergauf bei einem Höhenunterschied von gut 100 Meter bis zur Seilbahn zum Botanischen Garten (Teleférico do Jardim Botânico) laufen muss.

Die Schlange vor der Kasse war kurz, also haben wir uns sofort die Tickets für die Hin- und Rückfahrt auf den Monte besorgt. Die Schlange zur Seilbahn reichte allerdings weit aus dem Gebäude hinaus. Wir entschlossen uns deshalb erst einmal für einen kleinen Mittagssnack im nebenan liegenden Restaurant. Von dort beobachteten wir die immer länger werdende Warteschlange für die Kasse der Seilbahn, sodass wir uns dann doch auf den Weg zum Aufgang im Gebäude der Seilbahn machten.

Mit jedem Höhenmeter, den die Seilbahn zurücklegte, bot sich uns ein immer imposanteres Panorama auf Funchal und die Fenchelbucht. Oben an der Bergstation war viel Volk unterwegs. Neben der Station liegt einer der Eingänge zum Tropischen Garten. Der Garten liegt am Berghang mit einem Höhenunterschied von über 70 m bergabwärts. Die Wege führen oft steil nach unten und sind für Menschen mit Gehbehinderung sehr beschwerlich.

Geht man von der Seilbahnstation nach links oben um den Garten herum, vorbei am Haupteingang des Gartens, erreicht man nach ca. 300 Metern nicht nur die Wallfahrtskirche Nossa Senhora do Monte, in der der Sarg des letzten österreichischen Kaisers Karl I. besucht werden kann, sondern auch den Abfahrtspunkt der berühmten Korbschlitten.
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Nonnental und Monte

Auch dieser inkludierte Ausflug ist die Reise wert, denn es gibt nicht nur fantastische Panoramen zu sehen. Nach nur knapp einer Viertelstunde, nachdem sich der Bus durch die engen Gassen des Vorortes São Martinho laviert hat, erreichten wir den ca. 350 Meter hoch gelegenen Miradouro Pico do Barcelos. Der Hügel befindet sich zwischen den Häusern im Nordosten Funchals. Vom Aussichtspunkt hat man eine phänomenale Aussicht auf die lang geschwungene Fenchelbucht und Funchal, deren Häuser vom Meer fast bis hinauf zu den Berggipfeln reichen.

Musste Nulu, unser Busfahrer, seinen Bus bisher durch die engen Gassen der Stadt quälen, so quälte er sein langes und breites Gefährt auf dem schmalen und kurvenreichen Anstieg mit Gegenverkehr auf den gut 1.000 m hoch gelegenen EIRA DO SERRADO.

Der Parkplatz war schon gut gefüllt mit weiteren Bussen und Privatwagen. Vorbei am Souvenirshop führt der Weg teilweise über Stufen hinauf zur Plattform des Aussichtspunkts. Neben dem Aufstieg blickt man bereits einige hundert Meter in die Tiefe.

Je höher man kommt, kann man zwischen Bäumen und Büschen ganz weit tief unten Häuser erkennen. Das Nonnental.

Am Ende des Aufstiegs blickt man sozusagen ins Innere der Erde, nämlich auf den Grund eines erloschenen Vulkans, das sogenannte Nonnental. Denn ganz unten liegt das Dorf Curral das Freiras, in dem sich einst Nonnen vor habgierigen Piraten versteckten.

Auf der gleichen kurvenreichen Straße musste der Bus vom Berg wieder hinunter Richtung Monte fahren. Fahren war geprahlt! Teilweise ging es nur mit Stop-and-go voran. Die engen Kurven waren begrenzt durch steil aufragende Felsen und auf der anderen Seite mit hunderten Metern steil abfallenden tiefen Abgründen in die Schlucht. Ich saß auf der rechten Seite und konnte direkt in die Abgründe schauen. Und ausgerechnet in den Kurven war Gegenverkehr, der ihn und Nulu zu abenteuerlichen Fahrmanövern zwang.

In Monte wurden alle Interessierten, die den Anstieg zur Wallfahrtskirche Nossa Senhora do Monte schafften, geführt. Der Sarg des letzten österreichischen Kaisers Karl I. kann dort besucht werden. Auf dem Vorplatz der Kirche ist er als Statue zu bewundern. Wer auf den Aufstieg zur Kirche verzichtet und stattdessen vom Platz vor dem Aufstieg nach unten schaut, wird den kleinen, aber feinen Monte Park entdecken.

Wenn man um den Berg mit der Kirche herumgeht, kommt man zu der Straße, von der aus die Korbschlitten abfahren. Da die Schlange an diesem Tag recht kurz war, gab uns Silvia genügend Zeit, damit jeder, der wollte, die zwei Kilometer lange Strecke hinunterfahren konnte. Diejenigen, die die ca. 2 km lange Abfahrt gemacht haben, waren begeistert. Die anderen wurden mit dem Ausflugsbus die engen Gassen hinunter gebracht, um die Korbfahrer wieder einzusammeln. Dach brachte uns der Bus wieder zurück in unser Hotel.
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Reiseveranstalter

Wiederholt setzten wir auf den Reiseveranstalter trendtours und wiederholt kehrten wir zufrieden in unsere Heimat zurück. Dass die Ausflüge in einer anderen Reihenfolge als in der Reisebeschreibung genannt durchgeführt wurden hat uns nicht weiter gestört. Durch die oft wechselnden Wetterverhältnisse im Hochgebirge hatte es in einigen Regionen sogar sein Gutes; wir hatten ein super Wetter. Das einzige was uns nicht gefiel war, dass zwei einzelne Halbtagestouren an einem Tag durchgeführt wurden.
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Reiseleiter

Vielen Dank und ein großes Lob an die madeirische Reiseleiterin Sylvia. Nach der ersten Tour haben wir versucht, immer mit ihr zu fahren. Sie war eine der besten Reiseleiter, die wir auf all unseren geführten Reisen hatten. Bei ihr stimmte einfach alles. Ihr sehr gutes Deutsch, ihre klare Aussprache, ihre Organisation, ihre Freundlichkeit und ihre Art, uns ihre Heimat, die Insel Madeira, auf unterhaltsame Weise näherzubringen.

Unser großer Dank gilt auch dem Busfahrer Nulu, der uns mit seiner sicheren und umsichtigen Fahrweise durch die engsten Gassen der kleinsten Dörfer und über Straßen mit angrenzenden steilen Schluchten und engen Kurven mit Gegenverkehr ausnahmslos bei jeder Tour sicher ins Hotel zurückgebracht hat.
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