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Wir hatten im Hotel Hampton Inn reserviert, das auch einen Shuttle Bus im Einsatz hat. Man brauchte nur im Hotel anrufen. Von anderen Reiseberichten wussten wir, dass es ein Hotelbus-Telefon geben soll. Ich fand nur ein einziges normales Telefon in der Ankunftshalle, dafür fehlte mir jedoch das nötige Kleingeld. Deshalb karrten wir die Koffer zum Taxistand und ließen uns für 15$ incl. Trinkgeld zum Hotel bringen.
Das Geschehen in Las Vegas spielt sich Tags und Nachts rund um den 3Km langen Las Vegas Blvd. (kurz Strip genannt) ab. Es stellt sich die Frage, was muss man gesehen haben, worauf kann man verzichten? Lohnt es sich tagsüber über den Strip zu laufen oder nur Nachts? Welches Casino ist empfehlenswert, welches Hotel, welche Show ? Soll man in Las Vegas heiraten oder nicht? Die Antwort ist faszinierend, passend zum Ort: Alles, was Du gesehen hast war sehenswert, alles was Du nicht gesehen hast, aus welchen Gründen auch immer, Du hast nicht viel versäumt.
Fast jedes Hotel am Strip bietet mehr als nur Zimmer zum Wohnen und ein Casino zum Zocken. Viele warten mit einer besonderen Attraktion im Außenbereich oder mit einem Erlebnisbereich im Inneren auf. Vieles lässt sich sicher auf den einschlägigen Webseiten nachlesen, an dieser Stelle präsentiere ich unsere speziellen persönlichen Eindrücke. (TOP)
trist wirkt und Abends nicht in zuckenden Lichtorgien erstrahlt, und
wer etwas Abseits vom Trubel auf dem Strip ein ruhiges Hotel sucht,
der ist hier richtig. Zum Strip und zum Flughafen fährt der kostenlose
Hotel Shuttle. Das Luxor ist in Sichtweite, doch man kommt nicht direkt hin, weil die
Interstate 15 dazwischen liegt. Es gibt aber einen Gehweg auf der Südseite der
Tropicana Ave. auf dem man in ca. 15-20 Minuten zum Strip hinunter gelaufen ist.
Da man die Auffahrten zur Interstate kreuzen muss, ist es ratsam den Verkehr im
Auge zu haben. Die Fußgängerüberwege sind mit Ampeln gesichert. Rot bedeutet
Warten, Grün bedeutet Renne um Dein Leben. Fußgänger sind für amerikanische
Autofahrer Freiwild. Hat man die Kreuzung The Strip und Tropicana
Ave. gesund erreicht,
bietet sich hier die freie Casino-Wahl: Rechts das Excalibur, dahinter das Luxor, links das
New Vork New York, gegenüber das MGM.Das Hampton Inn zeichnet sich aus durch freundliches Personal, große saubere Zimmer mit großem Bad und mit guten Betten; und vor allen Dingen mit Frühstück. Wie in den USA üblich, darf man daran allerdings keine deutschen Maßstäbe ansetzen. Doch Beagels, Muffins, Marmelade, Kornflakes, kleines Gebäck, Croissants, Toast, Joghurt, Eier, Schinken, Würstchen, frisches Obst gibt es jeden Morgen, genauso verschiedene Säfte, frischen Kaffee. Freies Parken. Neben dem Hotel befindet sich eine Tankstelle mit einem Mini-Supermarkt, dort bekommt man gängige Lebensmittel und sogar belegte Sandwiches (die schmecken aber nicht besonders). (TOP)
Rechts und Links des Strip stehen die Themenhotels. Betritt man ein Hotel,
befindet man sich sogleich in der Spielhalle. Die Luft ist erfüllt von hunderten dudelden
Spielautomaten, im gedämpften Licht blinkt es von überall her und es zucken
Lichter durch die schummrigen Hallen. Vor den Automaten in unüberschaubaren
Reihen sitzen sie, die, die auf das große Geld hoffen, oder sich nur die Zeit
vertreiben wollen. An den Spieltischen wird gezockt, die Gesichter der Spieler
sind teilweise verzerrt zu erstarrten Masken, Poker face, ja, so stellt man
sich die Zocker landläufig vor. Die einarmigen mechanischen Banditen sind
modernen Hochleistungscomputern gewichen, die einem nur noch selten Bargeld
abknöpfen.
Nein, mit Bargeld läuft hier nichts mehr, man braucht Chips bzw.
Chipkarten, die man zuvor beim Chashier kaufen und aufladen muss. Der von
früher bekannte Hebel rechts an der Automatenseite ist einer Tastatur gewichen
mit mindestens 30 Tasten in mehreren Reihen, die man in einer bestimmten Reihenfolge drücken muss,
damit die bunten Anzeigen in Bewegung kommen. Und wenn es dem programmierten
Microchip auf dem Motherboard gefällt, wenn er vielleicht die Fingerabdrücke zum digital
gescannten Gesicht analysiert hat, und die zum Rechenzentrum übertragenen
Tageseinnahmen schon die Eintausendprozentmarke übersprungen haben, dann, ja
dann werden immer noch keine Coins ausgespuckt, sondern ein paar Dollar auf der Chipkarte
gutgeschrieben. Man muss ja die Zocker bei Laune halten. Doch wenn man nicht
aufpasst, landen sie gleich wieder im neuen Spieleinsatz, um das nächste Glück
herauszufordern; es muss doch einfach mal klappen mit dem Hauptgewinn. Tatsächlich ist die Karte
schneller leer, als man die Auszahltaste hätte drücken können.
Hat man endlich sein Geld verspielt, lachen einem die strahlenden Gesichter des
Nachbarn von Nebenan von knallbunten Werbetafeln als Winner of The Month
frech ins Gesicht, der angeblich denJackpot geknackt haben soll. Man muss schon einen starken Willen haben, um den klug
platzierten psychologischen Einflüssen Richtung Ausgang zu entkommen und nicht
jetzt in Jetzt erst recht Manier noch einmal die Karte aufzuladen. Es gehört auch zur Psychologie der Spielhallen, dass
man den Ausgang trot aller Wegweiser nicht so leicht findet. Wenn man ihn
dann endlich erreicht hat, muss man mit rechnen, dass es sich nur wieder um den Eingang zur benachbarten
Spielhalle handelt. (TOP)
und dem davon zurückversetzten Hotel Bellagio liegt ein kleiner See.
Unscheinbar im gleißenden Sonnenlicht schwimmen ein paar Enten herum. Doch
schaut man genauer hin, liegen Wasserleitungen und Strahler unter der
Wasseroberfläche. Irgendwann, nachdem ein paar Gongs aus den Lautsprechern am
Fußweg ertönten, schießen gigantische Wasserfontänen zum Takt von
klassischer oder anderer orchestraler Musik durch die Luft. Besonders imposant
wirkt das Ereignis in der Dunkelheit, wenn die Wasserfontänen angestrahlt
werden. Es endet so plötzlich, wie es begann. Die Zeiten der Show sowie eine
Musikliste folge dem Link zum den Bellagio
Fountains.
einem künstlichen blauen Himmel mit leichten weißen Wölkchen und im
Lichterschein, der eine romantische Abenddämmerung suggeriert, an venezianischen Kanälen
entlang. Auf beiden Seiten des gewundenen knietiefen Kanals animieren Geschäfte
hinter venezianischen Fassaden zum kaufen, auf einem Platz, der dem
Markusplatz in Miniausgabe gleichkommt, laden Restaurants mit Außenbestuhlung
und verschnörkelten Straßenlaternen zum italienischen Eiscafe oder zu Spagetti
mit Tomatensoße. Man kann auf der nachempfundenen Rialtobrücke den Kanal
überqueren, auf dem sich die Besucher in venezianischen Gondeln von einem
singenden Gondolieri ein paar hindert Meter herumfahren lassen. (TOP)
steigen wir an der Bushalte stelle vor dem MGM Grand ein und
lassen uns in einer knappen Stunde nach Downtown zur Freemont Street fahren. Das
Erlebnis ist bei Dunkelheit zu empfehlen. Man sollte dabei folgendes beachten:
Der Bus benötigt eine knappe Stunde vom MGM Grand bis zur Freemont Street. Nach
Einsetzen der Dunkelheit wollen viele Menschen gleichzeitig dorthin,
demenstprechend überfüllt sind die Busse. Auch wenn er mit Klimaanlage ausgestattet ist,
macht das keinen großen Spaß. Es empfiehlt sich daher noch bei Helligkeit
loszufahren, um bei Dunkelheit anzukommen.Um heutzutage wenigstens ein paar Besucher vom Strip in die Freemont Street zu locken, das frühere Vergnügungszentrum im Norden der Stadt in Downtown Las Vegas, wurde die Straße mit einer 27 m hohen gewölbeförmigen Kuppel auf 450 Meter überspannt. An der Unterseite ist ein Display angebracht, das aus 2,1 Mio LED's besteht. Aus 220 Lautsprechern, mit einer Gesamtleistung von 550.000 Watt kommt zu bestimmten Zeiten die passende Musik. Vor Beginn jeder dieser Shows werden an den angrenzenden Casinos die Beleuchtungen abgeschaltet. Hat man zuvor den Strip kennen gelernt, kommt es einem so vor, als würde man in das Las Vegas der 70ger Jahre des vorigen Jahrhunderts zurückversetzt. Wobei die 70ger damals gar nicht so schlecht waren ... . (TOP)
Es gibt noch unzählig mehr in Las Vegas zu sehen und zu erleben, hier noch eine kleine Auswahl, die ich der Seite http://www.lasvegas-city.de/las_vegas_sehenswuerdigkeiten.htm entnommen habe:
Hotel New York New York
Mit einer Achterbahn kann man von außen um den Hotelkomplex kreisen.
Volcano
- Vulkanausbruch vor dem Mirage Hotel
Diese Attraktion ist kostenlos, soll sehr beeindruckend sein.
The
Sirens of TI - Seeschlacht vor dem Treasure Island Hotel
Vor dem TI - Treasure Island Hotel findet täglich vier mal eine Seeschlacht statt.
Forum
Shops im Caesars Palace
Das ist eine Shopping Mall im Caesars Palace Hotel wo auch mit einem künstlichen Himmel ein
Tag simuliert wird.
Shark
Reef im Hotel Mandalay Bay
In diesem Hotel gibt es ein riesiges Aquarium.
Las Vegas Shows
Es empfiehlt sich Karten für die Shows schon in Deutschland zu buchen.
Wem es nicht so genau drauf ankommt, kann sich morgens auf eine Stand By
Liste im jeweiligen Hotel, in dem die Show stattfindet, setzen lassen und hoffen,
abends eine Karte zu ergattern. (TOP)
Die meisten Taxifahrer sind freundliche Leute, einige suchen das Gespräch, manche waren schon einmal in Frankfurt oder kennen zumindest Franz Beckenbauer, oder Miroslav Klose. Die Fahrt vom Strip zum Hampton Inn kostete i.d.R. nicht mehr als 12 $ inkl. Trinkgeld. (TOP)
die bekannten Suchmaschinen. Wir hatten das Vergnügen im Luxor Hotel.
Allerdings traten beim Besuch dieses Buffets zwei Probleme auf: Das eine war,
wir fanden das Restaurant erst nach langem suchen, das andere war, dass wir
nicht wussten, welche der leckeren Speisen wir verzichten sollten, um nicht zu
platzen.Das Luxor ist ja auch nicht so riesig um sich zu verlaufen, wir folgten auch immer brav den Wegweisern unter der Decke, trotzdem fanden wir die Treppen ins Untergeschoss nur mit Mühe nach langem Suchen. Am Eingang des riesigen Restaurants zahlt man dann den Buffetpreis pro Person. Innen drin muss man sich erst mal orientieren, um sich einen Überblick über das Angebot auf endlos langen Theken zu verschaffen. Das Essenangebot ist so vielfältig und riesig, dass mit Sicherheit jeder etwas findet und es ist richtiges Essen, kein Fast Food. Egal was man sich auf den Teller häuft, es schmeckt. Es herrscht freie Platzwahl, die Getränke werden beim herumlaufenden Personal bestellt. Sollten wir noch mal in Las Vegas sein, hierher kommen wir gerne wieder. (TOP)
Was wäre Las Vegas, wenn man hier nicht im Vorbeigehen, spontan oder
zwischendurch heiraten könnte. Die passenden Hochzeitskapellen stehen gleich
am vielbefahrenen Las Vegas Blvd., dem 4 spurigen Highway hinter dem
Stratosphere Tower Richtung Norden. Für ganz eilige gibt auch die Möglichkeit des Drive
Throu. Man fährt, ähnlich wie bei Mc Donalds, an dem Autoschalter der Kapelle vor. Man braucht
auch gar nicht auszusteigen, der Pfarrer kommt direkt ans Auto. Nach ungefähr 7 Minuten ist der Trauung erledigt und man kann wieder in die
Casinos zum Zocken. Wer es nicht so eilig hat, kann dann noch mit seiner
Hochzeitsgesellschaft unter ein verschnörkelten Drahtpergola, ausgelegt mit
einem Teppichrasen in romantisch schnulzigem Ambiente auf einer weißen oder
roten eisernen Drahtgestellbank ein Hochzeitsfoto machen lassen. Das Zeremoniell wird
unterstützt von aufheulenden Auto- Lastwagen- und Motorradlärm im vorgegebenen Takt der
grünen Ampel von der nicht weit entfernten Straßenkreuzung. (TOP)
Was uns nach dem Start allerdings passierte, war ein knapp einstündiger Flug
mit außergewöhnlichen Aus- und Einblicken in die Welt des Grand Canyon. Er
beginnt gleich hinter dem Hoover Damm, den wir nach wenigen Minuten
überflogen. Die Schluchten sind bis zu 1.800m tief,
begrenzt von imposanten Felsformationen. Ich habe keine Ahnung, wie weit wir in
den ca. 450 Km langen Canyon hineingeflogen sind. Nach jedem Richtungswechsel
bietet sich ein neuer grandioser Ausblick. Die Zeit vergeht im wahrsten Sinne wie im
Fluge. Ein
kleiner Nachteil eines Fluges am Tage ist jedoch, dass die außergewöhnlichen Farbenspiele der Gesteinschichten des Grand Canyon
nicht richtig zur Geltung kommen. Die kann man nur bei Sonnenuntergang gut betrachten. Davon konnten wir uns auf
dem Heimflug überzeugen, den wir Abends in Las Vegas antraten und der uns aus
ca. 8.000 m Höhe eine phantastische Abschiedsvorstellung mit dem Farbenspiel des
Grand Canyons bescherte.
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